Teepflanze: Ein guter und gesunder Tee

Lateinischer Name: Camellia/Thea sinensis

Teepflanze: Ein guter und gesunder Tee
Teepflanze

Die Liebhaber erstklassiger Tees nehmen hierzulande immer mehr an Zahl zu. Neben dem Geschmack wird ein Aufguss aus der Teepflanze nämlich auch wegen seiner segensreichen Wirkungen auf die menschliche Gesundheit geschätzt.

Vorkommen: Der lateinische Name deutet bereits an, wo die Hauptanbaugebiete der Teepflanze zu finden sind. Ebenso ist auch ihre ursprüngliche Heimat in China (bzw. in Südostasien) zu suchen, von wo sie sich dann in andere Regionen der Welt ausgebreitet hat.

Beschreibung und Wirkstoffe: Die Teepflanze gehört zur Familie der Teestrauchgewächse. Es handelt sich hierbei um einen immergrünen Strauch oder kleinen Baum, der eine Wuchshöhe von bis zu 15 oder sogar 20 m erreichen kann, doch sind die gezüchteten Formen ungleich niedriger. Die Blätter sind elliptisch lanzenförmig, wechselständig und von unterschiedlicher Größe. Die weißen oder hellrosa Blüten erscheinen im Herbst und Winter. Die Frucht ist eine Kapsel. Die Pflanze enthält Vitamine (B, C und E), Minerale wie Kalium und Kalzium, aber auch Gerbstoffe, Theanin, Koffein und andere Wirkstoffe.

Nützliche Bestandteile: Verwendet werden die Blätter.

Die Heilwirkungen der Teepflanze

Die Liebhaber erstklassiger Tees nehmen hierzulande immer mehr an Zahl zu. Neben dem Geschmack wird ein Aufguss aus der Teepflanze nämlich auch wegen seiner segensreichen Wirkungen auf die menschliche Gesundheit geschätzt. Dank der Koffeins haben sie natürlich auch aufputschende Wirkungen Gleichzeitig wirken sie antioxidativ, wodurch sie dem Körper helfen, freie Radikale loszuwerden und so den Alterungsprozess zu verlangsamen. Auch bei Entzündungen können sie eine Hilfe sein. Mitunter werden sie auch bei Diäten empfohlen, vor allem bei jenen, die zu einer Gewichtsreduzierung führen sollen.

Die Blätter der Teepflanze haben einen positiven Einfluss auf den Harnapparat, die Nieren und einen erhöhten Cholesterinspiegel und wirken zudem vorbeugend gegen Erkrankungen des kardiovaskulären Systems. Häufig werden ihnen auch krebshemmende Wirkungen nachgesagt. Den Tee aus diesen Blättern sollte man auch nach dem Essen trinken, da er die Bildung von Karies verhindert. In Form von Umschlägen helfen sie auch bei Juckreiz, beispielsweise nach Insektenstichen. Wir möchten nicht vergessen, darauf hinzuweisen, dass man es wegen des Koffeingehalts mit der Konsumation dieses Tees aber auch nicht übertreiben sollte. Diese Warnung gilt insbesondere für Personen mit Herzerkrankungen, Schwangere und stillende Mütter.

Teetypen, die man zubereiten kann

Aus der Teepflanze lassen sich unzählige Teearten zubereiten. Während die einen stets bei ein und demselben Getränk bleiben, ziehen es andere vor, öfters zu variieren. Als die gesündeste Variante gilt dabei der grüne Tee, der keinem Fermentierungsprozess unterzogen wird, sodass alle Wirkstoffe in ihm erhalten bleiben. Mit der Teepflanze lassen die halbgrüner, schwarzer, weißer und gelber Tee sowie der sog. Pu-Erh-Tee zubereiten. Der Unterschied liegt, vereinfacht gesagt, jeweils in der Weise der Fermentierung.

Wie die Teepflanze gezüchtet wird

Obwohl die Teepflanze in freier Natur eine Wuchshöhe von bis zu 20 Meter erreichen kann, kann man sie auch in einem Blumentopf ziehen, in dem sie dann nicht mehr als 2 Meter erreicht. Der Bodentyp ist im Grunde zweitrangig (am besten gedeiht er jedoch in Torferde), doch sollte er möglichst kalkfrei sein. Zudem sollte der Boden stets feucht sein, Schatten macht der Teepflanze nichts aus. Unter freiem Himmel wird die Teepflanze von Bienen bestäubt. Sollten Sie sie aber zu Hause stehen haben, muss die Bestäubung mit Watte und Pinsel bewerkstelligt werden. Wenn man die Teepflanze in einem Blumentopf zieht, den man im Sommer im Freien aufstellen kann, sollte man sie alle zwei Jahre einmal in einen größeren Topf umpflanzen.

Unser Tipp: Am aromareichsten sind die Blätter im obersten Bereich des Strauches. Wir empfehlen daher, gerade diese zu ernten.