Silbriger Harfenstrauch: Werden Sie Schnupfen und andere Zimperlein endlich los!

Lateinischer Name: Plectranthus argentatus

Die Heilwirkungen des Harfenstrauchs
Silbriger Harfenstrauch

In seiner Heimat wächst der Harfenstrauch zwar als Strauch, hierzulande aber wird er vor allem als Zimmerpflanze gezüchtet. Im Sommer kann er auch draußen stehen, Frost hingegen verträgt er nur schlecht, in den Wintermonaten sollte man ihn also auf jeden Fall hereinholen….

Vorkommen: Als Harfenstrauch werden mitunter alle Arten aus der Familie der Lippenblütler bezeichnet, von denen es ungefähr 350 gibt. Am häufigsten aber wird die australische Art Plectranthus argentatus genannt, deren Heimat, wie gesagt, Australien ist, die aber mittlerweile auch auf anderen Kontinenten verbreitet ist.

Beschreibung und Wirkstoffe: Der Harfenstrauch gehört zur Familie der Lippenblütler und erreicht eine Wuchshöhe von bis zu 1 Meter. Die Stängel haben einen quadratischen Querschnitt, die dicht wachsenden Blätter sind eiförmig. Die Blüten sind blassblau oder violett gefärbt. Von den Wirkstoffen seinen vor allem die (nach Eukalyptus) duftenden ätherischen Öle genannt, denen der Harfenstrauch seine Zuordnung zu den Heilpflanzen zu verdanken hat. Er enthält vor allem Omega-6-Fettsäuren und die Vitamine A und C.

Nützliche Bestandteile: Verwendet werden vor allem die Blätter.

Die Heilwirkungen des Harfenstrauchs

Angesichts des Inhalts der oben genannten duftenden ätherischen Öle wirkt er bei Erkältungen, Schnupfen und Halsschmerzen, wie schon sein tschechischer Name „Rýmovník“ (rýma – zu Deutsch: Schnupfen) verrät. Empfohlen wird zwar auch seine innere Anwendung, also beispielsweise in Form von Tees oder durch Kauen, doch am wirksamsten ist er, wenn man ihn inhaliert. Angeblich reicht es sogar, ein einziges Blatt zu zerreißen oder zu zerdrücken und dann nur noch zu riechen und zu riechen. Helfen kann er auch bei Problemen mit den Atemwegen, er dürfte also auch auf die Gesundheit von Asthmatikern eine positive Wirkung haben.

Der Harfenstrauch hat jedoch auch einen positiven Einfluss auf andere Zimperlein. Man kann auf ihn bei Fieber und Kopfschmerzen zurückgreifen, aber ebenso auch bei Hautproblemen, z.B. bei Ekzemen oder Insektenstichen. Gewisse Quellen sagen ihm auch Antioxidationseigenschaften nach. Er wirkt bei hohem Blutdruck, bei Problemen mit den Nieren oder dem Verdauungsapparat. Helfen kann der Harfenstrauch sodann auch bei der Entgiftung des Organismus, und schließlich hilft er auch bei Stress und psychischen Beschwerden.

Sonstige Anwendungen des Harfenstrauchs

Wie bereits gesagt, kann man mit den Blättern des Harfenstrauchs einen gesunden Tee zubereiten. In der Küche aber lässt er sich auch zu anderen Dingen verwenden, beispielsweise zum Abschmecken von Fleisch und Gemüse, und auch bei Suppen kann man auf ihn zurückgreifen. Darüber hinaus vertreibt er auch Insekten, einschließlich Motten, was in vielerlei Hinsicht sehr praktisch sein kann. Falls Sie den Harfenstrauch zu Hause züchten sollten, werden Sie im Übrigen schon bald feststellen, dass Sie nun auch etwas besser atmen. Das Züchten des Harfenstrauchs ist nicht schwer und für jeden zu schaffen.

Wie man den Harfenstrauch züchtet

In seiner Heimat wächst der Harfenstrauch zwar als Strauch, hierzulande aber wird er vor allem als Zimmerpflanze gezüchtet. Im Sommer kann er auch draußen stehen, Frost hingegen verträgt er nur schlecht, in den Wintermonaten sollte man ihn also auf jeden Fall hereinholen. Aber Vorsicht! Der Harfenstrauch mag auch nicht in der prallen Sonnen stehen. Als beste Variante bietet sich also an, ihm das ganze Jahr über ein passendes Plätzchen in der Wohnung zu reservieren. Die Vermehrung dieser Pflanze erfolgt ganz einfach durch Schneiden. Der Harfenstrauch wächst relativ schnell, sodass die Blätter fortlaufend geerntet werden können.