Shiitake: Eine Quelle der Gesundheit aus Japan

Lateinischer Name: Lentinula edodes

Shiitake: Eine Quelle der Gesundheit aus Japan
Shiitake

Shiitake hat einen angenehmen Geschmack und eine fleischige Konsistenz, sodass wir es hier mit einem ausgezeichneten Fleischersatz zu tun haben. Kein Wunder also, dass er sich unter Vegetarianern und Veganern – auch dank seines hohen Eiweißgehalts – großer Beliebtheit erfreut…..

Vorkommen: Dieser Pilz wird zwar im Deutschen auch Pasaniapilz genannt, wesentlich bekannter aber ist er unter seinem japanischen Namen Shiitake. Angesichts dieses Namens vermutet man denn auch ganz richtig, dass die Heimatregion Ostasien ist, wo der Pilz schon seit fast zweitausend Jahren gezüchtet wird. Inzwischen aber tut man dies auch schon an vielen anderen Orten der Welt, denn Shiitake erfreut sich immer größerer Beliebtheit.

Beschreibung und Wirkstoffe: Die ursprüngliche Bezeichnung lautet eigentlich Shiitake, was übersetzt so viel bedeutet wie „Pilz, der am Pasania-Baum wächst“. Er wächst nämlich auf dem Pasania-Baum (shii) aus der Familie der Buchengewächse. Er selbst gehört zur Familie der Schwindlingsverwandten. Der Hut kann einen Durchmesser von bis zu 15 cm erreichen und ist hell- bis dunkelbraun. Ähnlich sieht auch der etwas kürzere Stamm aus, während das Fleisch weiß ist. Der Pilz hat cremefarbene oder rosa Lamellen. Von den Wirkstoffen nennen wir Vitamin D und die Vitamine aus der Gruppe B, des Weiteren Minerale wie beispielsweise Kalium, Zink und Eisen, aber auch essentielle Aminosäuren und das Antioxidans L-Ergothionin.

Nützliche Bestandteile: Verwendet wird der gesamte Fruchtkörper.

Heilwirkungen des Shiitake-Pilzes

Shiitake besitzt ausgezeichnete Antioxidationseigenschaften, sodass er in der Lage ist, den Alterungsprozess zu verlangsamen, außerdem wirkt er präventiv gegen Arteriosklerose, also Arterienverkalkung. Dank seines Einflusses auf den Metabolismus der Fette trägt sein Verzehr auch dazu bei, den Cholesterinspiegel zu senken, zudem wirkt er positiv auf den Blutdruck. Darüber hinaus stärkt er die Immunkräfte des Körpers, und er schützt vor dem Ausbruch einer ganzen Reihe von Krankheiten, einschließlich schwerer Zivilisationskrankheiten, denen sich die Menschheit heutzutage zu erwehren hat.

Häufig ist auch zu hören und zu lesen, dass Shiitake in der Lage ist, präventiv gegen Krebserkrankungen zu wirken. Dieser ursprünglich in Japan beheimatete Pilz wird auch dann empfohlen, wenn der Krebs schon ausgebrochen ist, da er in der Lage ist, die negativen Wirkungen einer Chemotherapie und anderer Behandlungsformen zu dämpfen. Außerdem trägt Shiitake dazu bei, dass die Leber und der Verdauungsapparat richtig funktionieren, einschließlich des Ausscheidungsprozesses. Und nicht zuletzt kann Shiitake auch bei Problemen mit dem Bewegungsapparat, also beispielsweise bei Rheumatismus, helfen.

Shiitake kann auf vielerlei Weise zubereitet werden

Shiitake hat einen angenehmen Geschmack und eine fleischige Konsistenz, sodass wir es hier mit einem ausgezeichneten Fleischersatz zu tun haben. Kein Wunder also, dass er sich unter Vegetarianern und Veganern – auch dank seines hohen Eiweißgehalts – großer Beliebtheit erfreut. Er eignet sich jedoch auch für traditionelle Pilzgerichte. Im Übrigen kann er auf vielerlei Weise verwendet werden, man kann ihn dünsten, braten und grillen. Man findet ihn als Beilage in Suppen, Saucen, Salaten und Teigwaren. Da Shiitake einerseits zwar sättigt, andererseits aber nicht dickmacht, ist er auch für diverse Diäten zu empfehlen.

Rezept für eine schnelle Shiitake-Sauce: 50 g Pilze schälen und anschließend mit Öl und Butter in eine Schüssel geben. Shiitake in der „Mikrowelle“ knapp 5 Minuten einweichen. Dann alles in einen Kessel geben, Mehl und 150 ml Milch (es darf auch Sojamilch sein) dazugeben und ein paar Minuten aufkochen lassen. Die Sauce eignet sich sowohl zu Fleisch als auch zu Soja.

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