Sesamsamen: Kein großes Volumen, und trotzdem wirksam

Sesamsamen: Kein großes Volumen, und trotzdem wirksam
Sesamsamen

Sesamsamen zählen zu den gesunden Lebensmitteln, die uns helfen, mit so manchem Wehwehchen fertig zu werden. Wo aber kommen diese Samen eigentlich her? Sie stammen aus den Fruchtkapseln einer ursprünglich in Indien beheimateten Pflanze namens Sesam (sesamum indicum). Mittlerweile aber wächst sie nicht nur Indien, sondern auch in vielen tropischen Gegenden der Welt. Gegenwärtig wird sie wegen ihrer großen Beliebtheit massenweise angebaut. Sesamsamen sind jedenfalls überall, auch hierzulande, erhältlich, wobei ihr Verkauf keineswegs auf Fachgeschäfte mit gesunder Nahrung beschränkt ist.

Sesamsamen und ihre Heilwirkungen

Die positiven Wirkungen der Sesamsamen erklären sich natürlich durch den hohen Gehalt an Wirkstoffen. Von diesen sind vor allem das hochwertige Eiweiß und die essentiellen Fettsäuren sowie die Mineralstoffe (insbesondere Eisen), Spurenelemente, Vitamine und Beta-Carotin zu nennen. Dank einiger dieser Komponenten werden sie auch häufig jenen empfohlen, die kein Fleisch essen, auch Veganern. Natürlich aber können sie von absolut allen konsumiert werden, denn ihre positiven Wirkungen auf den menschlichen Körper sind unbestreitbar. Um welche Wirkungen handelt es sich dabei aber konkret?

Sesamsamen eignen sich beispielsweise für alle, die an Blutarmut (Anämie) leiden, denn sie unterstützen die Blutbildung. Des Weiteren werden sie Frauen mit einer unregelmäßigen oder starken Menstruation sowie Frauen in der Menopause empfohlen. Bei Männern wiederum sollen sie die Fruchtbarkeit steigern. Unabhängig vom Geschlecht sollte man Sesamsamen bei Osteoporose, Verstopfung oder Fieber konsumieren. Gleichzeitig verbessern Sesamsamen die Immunität und den Metabolismus und können auch bei psychischen Erkrankungen (z.B. bei Depressionen) helfen. Positiv wirken sie auch auf das Herz und die Gefäße, aber auch auf die Haare und die Haut. Lassen Sie sich also nicht durch die geringe Größe täuschen, die Wirkungen nämlich sind wahrlich nicht zu verachten.

Empfehlung: Sesamsamen sollten ungeschält konsumiert werden, denn bei Entfernung der Schalen gehen wertvolle Vitamine und Mineralstoffe verloren.

Wobei helfen Sesamsamen?

Obwohl die Wirkungen der Sesamsamen in der Tat doch erheblich sind, werden sie in tschechischen Küchen kaum verwendet, was sicherlich schade ist. Man kann mit ihnen nämlich eine ganze Reihe von Speisen zubereiten. Nennen möchten wir etwa die Sesambutter, den Sesamaufstrich oder die Sesampasta (Tahina). Gerade aus dieser werden Süßwaren wie Halva oder Baklava zubereitet. Man kann sie auch rösten oder bei Salaten, Saucen oder Suppen benutzen. Gesund und geschmacksspezifisch ist auch das Sesamöl. Und nicht zuletzt wird auch so manches Gebäck mit Sesamsamen bestreut.

Unser Tipp: Veganer können zerstoßene Sesamsamen als Eierersatz benutzen, denn sie funktionieren ganz gut als Bindemittel. Ergänzen möchten wir noch, dass Sesammilch eine gesunde Alternative zu Kuhmilch darstellt, wobei sie auch von Menschen mit Laktoseintoleranz konsumiert werden kann.

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Click on a tab to select how you'd like to leave your comment

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*