Schwarzer Holunder und seine Wirkungen

lat. Sambucus nigra, L.

SSchwarzer Holunder ist ein Strauch oder Baum, der in einigen Fällen eine Höhe von bis zu 7 m erreicht. Er hat einen relativ breiten Anwendungsbereich in der Medizin und Lebensmittelindustrie.

Vorkommen: Schwarzer Holunder ist in Europa und Südwestasien weit verbreitet, in Deutschland findet man ihn in Wäldern, Gebüschen oder in der Nähe von Zäunen.

Beschreibung und Wirkstoffe: Es handelt sich um einen mitunter 10 m hohen Strauch, der in der Medizin und Lebensmittelindustrie verwendet wird. Seine Früchte sind etwa 6 mm groß. Schwarzer Holunder wächst von Mai bis Juni. Es wird die innerliche Anwendung der Blätter und Rinde empfohlen. Sein Spitzname lautet Holunder, Ziegen und mehr. Die Blüte enthält ätherisches Öl, Samburigrin, Glykosid Rutin, Gerbstoffe; in den reifen Früchten sind es organische Säuren, Vitamin A und C, ätherische Öle und Zucker.

Nützliche Bestandteile: Vom Holunder nutzen wir Frucht (Beeren) und Blume, in extremen Fällen auch getrocknete Blätter. Die Anwendung von nicht getrockneten Blättern und Rinde wird nicht empfohlen!

Schwarzer Holunder und seine Wirkungen

Der Holunder wird in mehreren Formen angewendet, empfohlen wird er zum Beispiel in folgenden Fällen:

– Verstopfung, Durchfall, Blähungen sind häufig auftretende Probleme eines jeden von uns. Holunder ist ein gutes Beruhigungsmittel gegen Magenkrämpfe und andere Probleme.

– wirkt bei Mandelentzündungen (gurgeln) und bei schmerzhaften Entzündungen (Ischias, Rückenschmerzen, etc.); einzunehmen in Form von Saft aus der Frucht

– wirkt bei Fieber und Erkältungen in Form eines heißen Aufgusses mit Holunderblüten. Verursacht erhöhte Urin- und Schweißausscheidung. Für eine Schwitzkur benötigt man nur zwei Teelöffel auf eine Tasse heißen Wassers.

Rezepte mit Holunder

 Heißer Tee aus Holunderblüten: für die Zubereitung des heißen Tees benötigt man zwei Blütenteelöffel pro Tasse heißen Wassers.

– Holunder-Honig: Für die Zubereitung von Holunderhonig benötigt man 30-40 große Blüten, einen Liter Wasser, 3 Zitronen, 1 kg Puderzucker. Verfahren: Blumen von Stielen befreien, Schmutz entfernen, Blüten in kleine Stücke zerreißen, Wasser und Zitronenscheiben hinzufügen (Zitrone muss gründlich gewaschen werden).  Alles ca. 10-15 Minuten kochen, idealerweise 24 Stunden an einem kühlen Ort aufbewahren. Nach 24 Stunden durchseihen, Zucker zum Sickerwasser hinzufügen und unter häufigem Rühren und bei schwacher Hitze kochen lassen.

Diesen Artikel an einen Freund senden:

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*