Sanddornöl: Besorgen Sie sich diese Vitaminbombe

Die Heilwirkungen des Sanddornöls
Sanddornöl

Der Sanddorn (Hippophae rhamnoides) gehört zur Familie der Ölweidengewächse. Ursprünglich in Asien beheimatet, wird der Sanddorn inzwischen auch auf dem europäischen Kontinent angebaut. Seine orangefarbenen Früchte nämlich sind schon seit langem für ihre Heilwirkungen bekannt. Die größten Wirkungen werden konkret dem Sanddornöl nachgesagt, das kaltgepresst wird und von daher alle seine Wirkstoffe bewahrt. Zu diesen gehören vor allem Vitamine, Minerale und essentielle Fettsäuren, einschließlich der seltenen Omega-7-Fettsäure.

Die Heilwirkungen des Sanddornöls

Über Sanddornöl werden viele Sachen erzählt. So etwa die Geschichte, dass sogar die russischen Kosmonauten es mit an Bord hatten, und zwar nicht nur als reiche Vitaminquelle, sondern auch als Schutz gegen UV-Strahlung. Und das will sicher schon einiges heißen. Nicht umsonst wird es auch als Vitaminbombe bezeichnet. Es enthält beispielsweise ungleich mehr Vitamin C als Zitrusfrüchte. Dazukommen aber auch noch große Mengen an antioxidativen Stoffen, die den Menschen gegen Oxidationsstress schützen. Und interessant sind nicht zuletzt auch seine antibakteriellen Wirkungen.

Sanddornöl stärkt zudem die natürliche Immunität des Organismus und hilft dabei, diesen zu reinigen. Positiv wirkt es auch auf das Verdauungssystem (einschließlich Geschwüre) und das kardiovaskuläre System, wobei es beispielsweise das Herz stärkt, die Blutgerinnung verbessert und sehr gut auf die Blutgefäße einwirkt. Sogar als unterstützende Maßnahme bei der Bekämpfung von Krebserkrankungen kommt es zum Einsatz. Sanddornöl wird auch gerne in den Frühjahrsmonaten gegen Müdigkeit empfohlen. Nicht vergessen wollen wir auch die äußere Anwendung des Sanddornöls, denn es wirkt sehr positiv auf die Haut.

Wie Sanddornöl hergestellt wird

Sanddornöl ist heutzutage überall, in Geschäften oder auch im Internet, erhältlich. Unter anderem wird es auch in Form von Kapseln verkauft. Man kann Sanddornöl aber auch ohne große Probleme zu Hause selbst herstellen.

Dazu nimmt man rund ein halbes Kilo frische Beeren, zerhackt sie, gibt sie in eine Glasflasche und übergießt das Ganze mit ungefähr 1 Liter Olivenöl (im Idealfall mit Nativem Olivenöl Extra). Anschließend bei gelegentlichen Verrühren rund 5 Tage im Dunkeln aufbewahren. Anschließend alles durch ein dichtes Tuch sieben. Und fertig ist die Vitaminbombe.

Wie Sanddorn gezüchtet wird

Angesichts dessen, dass es sich um eine zweihäusige Pflanze handelt, müssen sowohl weibliche als auch männliche Sträucher gepflanzt werden, am besten mehrere weibliche auf jeweils einen männlichen. Zudem empfiehlt es sich, den Sanddorn windwärts zu platzieren. Der Boden kann sandig oder auch steinig sein, sollte aber durchlässig sein. Wenn Sie den heranwachsenden Strauch hinreichend gießen, werden Sie eine interessante Beerenernte haben. Die Beeren reifen zwischen Anfang August und Anfang September. Wir möchten darauf hinweisen, dass Sie die Anbauerfahrungen unserer Leser unter dem Artikel über den Sanddorn finden, doch können Sie Ihre Erfahrungen auch hier teilen.