Rucola: Ein schmackhaftes Gemüse mit segensreichen Wirkungen

Lateinischer Name: Rucola selvatica

Rucola selvatica
Rucola

Rucola kann auch zum Reinigen des Organismus verwendet werden, etwa im Rahmen einer Frühlingsentgiftung. Zudem fördert er die Verdauung, beziehungsweise er leistet gute Dienste bei Verdauungsproblemen, und hilft bei Appetitlosigkeit……

Vorkommen: Rucola stammt ursprünglich aus dem Mittelmeerraum, was ihn zu einem festen Bestandteil der mediterranen – vor allem der italienischen – Küche macht. Mittlerweile aber wird er auch in unseren Breiten angebaut.

Beschreibung und Wirkstoffe: Es handelt sich um eine ausdauernde Pflanze aus der Familie der Kreuzblütengewächse, die eine Wuchshöhe von bis zu einem halben Meter erreichen kann. Sie hat schmale gegliederte Blätter und gelbe Blüten. Die Frucht ist eine Schote. Rucola enthält eine ganze Reihe von Wirkstoffen, so etwa ätherische Öle und Vitamine (vor allem C und Beta-Carotin), daneben aber auch Minerale wie Eisen, Kalzium, Magnesium und Zink, gegebenenfalls Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren.

Nützliche Bestandteile: Es handelt sich hierbei um ein Blattgemüse, verwendet werden also vornehmlich die Blätter, mitunter aber auch der Absud aus der Wurzel.

Heilwirkungen des Rucola

Dieses Gemüse ist nicht nur überaus schmackhaft, sondern verfügt auch über eine ganze Reihe von Heilwirkungen. Zunächst sei daran erinnert, dass Pflanzen aus der Familie der Kreuzblütengewächse, wie z.B. Radieschen, Brokkoli, Kohl oder eben Rucola eine ausgezeichnete Prävention gegen Krebserkrankungen darstellen. Darüber hinaus stärkt Rucola das Immunsystem des Organismus. Falls Sie sich also häufig mit irgendwelchen Erkrankungen herumschlagen, sollten Sie Rucola unbedingt in Ihren Speisezettel aufnehmen. Sie werden es sicherlich nicht bereuen!

Rucola kann auch zum Reinigen des Organismus verwendet werden, etwa im Rahmen einer Frühlingsentgiftung. Zudem fördert er die Verdauung, beziehungsweise er leistet gute Dienste bei Verdauungsproblemen, und hilft bei Appetitlosigkeit. Außerdem können Blut und Gefäße durch den Verzehr von Rucola gereinigt werden. Positiv wirkt er außerdem auf Leber und Nieren. Nicht zu vergessen auch seine harntreibende Wirkung, und auch als Antiseptikum, also als antimikrobisches Mittel, ist er zu gebrauchen. Und falls Sie gerade eine Diät halten, sei Ihnen gesagt, dass Rucola auch beim Abnehmen konsumiert werden kann.

Rucola in der Küche

Dieses Gemüse hat einen feinen pikanten Geschmack, man kann es also einfach nur so im rohen Zustand essen. Er eignet sich aber auch als Beilage für Salate, Teigwaren oder Reis. Abschmecken kann man mit ihm auch Brotaufstriche oder Kräuterquark, und natürlich macht er sich auch gut in Suppen und Saucen. Wir empfehlen ihn zudem als Beilage auf einer Scheibe Brot mit Butter oder einem Brotaufstrich als Schnittlauch-„Ersatz“.

Rezept für Rucola-Salat: Ca. 100 g Rucola-Blätter zusammen mit zwei geschnittenen Tomaten und vier Frühlingszwiebeln in eine Schüssel geben. In eine zweite Schüssel geben wir weißen Joghurt oder saure Sahne und eine gepresste Knoblauchzehe. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Anschließend den Inhalt beider Schüsseln miteinander verrühren – und fertig ist der Rucola-Salat.

Wie Rucola gezüchtet wird

Rucola gehört nicht zu jenen Pflanzen, die übermäßig viel Pflege benötigen. Zu Hause kann er in Watte gezüchtet werden, gegebenenfalls auf dem Balkon in einem Blumenkasten. Im letzteren Fall muss er regelmäßig gegossen werden. Natürlich kann man Rucola von Frühling bis Spätsommer auch im Garten anbauen, am besten an einem sonnigen Fleckchen. Wir möchten hierzu bemerken, das Rucola sehr schnell wächst. Nachdem Sie die Blätter also abgerissen haben, werden bald schon wieder neue nachwachsen. Zudem handelt es sich hierbei um eine ausdauernde Pflanze, die als Wurzel überwintert, sodass die Blätter also im Frühjahr wieder zu wachsen beginnen.

Hinweis: Rucola wird häufig mit einer naheverwandten Pflanze, der Garten-Senfrauke, verwechselt. Diese aber hat größere Blätter, weiße Blüten und vor allem einen anderen, weniger scharfen Geschmack. Beim Griff in die Gemüsekiste sollten Sie also gut darauf achten, was Sie da eigentlich kaufen.

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