Purpur-Sonnenhut (Echinacea): Ein effizientes natürliches Antibiotikum

Lateinischer Name: Echinacea purpurea

Purpur-Sonnenhut
Echinacea

Der Purpur-Sonnenhut gehört zu den wirksamen natürlichen Antibiotika. Dabei stärkt er immens die Immunität, da er das Immunsystem stimuliert. Schon die nordamerikanischen Indianer wendeten ihn in der Vergangenheit zur Prävention und Behandlung von Schnupfen und Halsschmerzen an, was man im Übrigen auch heute im 21…….

Vorkommen: Die ursprüngliche Heimat der Echinacea ist Nordamerika. Inzwischen aber wird sie auch in anderen Teilen der Welt, beispielsweise auch auf dem europäischen Kontinent, angebaut.

Beschreibung und Wirkstoffe: Der Purpur-Sonnenhut wird ebenso wie viele andere Heilpflanzen auch der Familie der Korbblütler zugeordnet. Er ist eine ausdauernde Pflanze, die eine Wuchshöhe von bis zu 100 cm erreichen kann. Die lanzettlichen eiförmigen Blätter sind mit Haaren bedeckt und in Blattstiel und Blattspreite gegliedert. Die Blüten sind zumeist purpurfarben, was im Übrigen ja schon der Name der Pflanze andeutet. Die Blütezeit beginnt im Juli und endet im Oktober. Echinacea enthält viele Wirkstoffe, wie z.B. ätherische Öle, Gerbstoffe, Flavonoide, Polysacchariden, Fettsäuren, Phenolstoffe und Isobutylamin.

Nützliche Bestandteile: Verwendet wird im Grunde die gesamte Pflanze.

Wobei uns Echinacea helfen kann

Der Purpur-Sonnenhut gehört zu den wirksamen natürlichen Antibiotika. Dabei stärkt er immens die Immunität, da er das Immunsystem stimuliert. Schon die nordamerikanischen Indianer wendeten ihn in der Vergangenheit zur Prävention und Behandlung von Schnupfen und Halsschmerzen an, was man im Übrigen auch heute im 21. Jahrhundert noch empfehlen kann. Helfen kann er auch bei Erkältungen, Grippe und Angina. Darüber hinaus hat er aber noch viele andere Heilwirkungen, so wirkt er beispielsweise positiv auf die oberen Atemwege, denen er auch bei Entzündungen und Infektionen Erleichterung verschaffen kann.

Der Purpur-Sonnenhut kann auch bei Blasen- und Mittelohrentzündungen eingesetzt werden. Frauen hilft er bei vaginalen Infektionen, Männern wiederum bei Prostataentzündungen. Beide Geschlechter wissen seine positiven Eigenschaften bei Zahnfleischentzündungen, schlechtheilenden Wunden und sonstigen Hautproblemen zu schätzen. Allem Anschein nach unterstützt er auch das richtige Funktionieren der Leber, und sogar bei der unterstützenden Behandlung von Krebserkrankungen greift man auf ihn zurück. Summa summarum haben wir es hierbei also mit einer sehr interessanten Pflanze zu tun.

Unsere Empfehlung: Obwohl der Purpur-Sonnenhut keine schädlichen Nebenwirkungen haben dürfte, sollten sich Schwangere und stillende Frauen vor seinen Verzehr mit einem Arzt beraten. Eigentlich sollten Kinder mit dieser Pflanze keine Probleme haben, allerhöchstens könnte es hier und da zu allergischen Reaktionen kommen.

Wo ist Echinacea erhältlich?

Echinacea ist in vielen Mischungen enthalten, die in Apotheken zu bekommen sind. Verkauft wird sie auch in Kombination mit Zink, Vitaminen oder etwa mit Ingwer. Diese Mischungen unterstützen vor allem die Immunität und haben auch noch andere interessante Wirkungen. Einige dieser Mittel aber können etwas teurer sein, doch wie wir bereits in der Einleitung andeuteten, kann man den Sonnenhut auch in unseren Breiten züchten. Sie können ihn also zu Hause haben und dabei auch noch sparen.

Purpur-Sonnenhut selber züchten

Sie müssen Echinacea nicht nur ihrer Heilwirkungen wegen züchten, denn er ist auch eine Zierpflanze, die in jedem Garten die Blicke auf sich zieht. Das Züchten dieser Pflanze ist in der Tat ganz einfach, zumal es sich hierbei um eine sehr anspruchslose Pflanze handelt. Die Samen sollten Sie idealerweise im März säen, schon rund zwei Monate später werden Sie Setzlinge haben, die Sie dann in ein Beet einpflanzen können. Der Purpur-Sonnenhut gedeiht am besten in einem lockeren Boden und an einem sonnigen Standort, der durchaus auch etwas trockener sein darf.

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