Die Preiselbeere und ihre Heilwirkungen

lat. Vaccinium vitis-idaea L.

DDie Preiselbeere ist vor allem als hervorragende Beilage zu verschiedenen Speisen, Getränken und Marmeladen bekannt. Wussten Sie aber, dass sie auch Heilwirkungen hat? Außerdem kann sie bei vielen Problemen helfen. Diese Eigenschaften sind haben sich bis heute immer noch nicht überall herumgesprochen, obwohl die nordamerikanischen Indianer sie schon seit Jahrhunderten kannten. In den letzten Jahrzehnten hat die Preiselbeere auch das Interesse der Ärzte geweckt, denn die Ureinwohner Amerikas dürften sehr wohl gewusst haben, warum sie die Preiselbeere in ihren Speisezettel aufnahmen.

Ein bisschen Theorie

Preiselbeeren sind die Früchte der buschigen Pflanze Preiselbeere (Vaccinium vitis-idaea), die zur Familie der Heidekrautgewächse (Ericaceae) gehört. Sie erreicht eine Höhe von zwei Metern, doch lebt sie in Böden, die arm an Mineralien sind, dabei benötigt sie ausreichend Feuchtigkeit. Ideale Bedingungen findet sie daher in gemäßigten Klimazonen der nördlichen Hemisphäre. Preiselbeeren werden besonders im Herbst gesammelt, und zwar von September bis November.

Die Preiselbeere und die Gesundheit

In Preiselbeeren gibt es viele Substanzen, die eine positive Wirkung auf die Gesundheit haben. Zunächst handelt es sich dabei um Antioxidantien, die positive Wirkungen auf Herz, Kreislaufsystem und angeblich auch auf einige Krebserkrankungen haben. Darüber hinaus sind die vielen Vitamine zu nennen, insbesondere Vitamin C, das beispielsweise das Immunsystem bei einer Grippeerkrankung stärkt. Auch einige Mineralstoffe und organische Säuren sind wichtig. Andererseits sind Preiselbeeren aufgrund anderer Substanzen Menschen mit Bluthochdruck und Nierendiät nicht zu empfehlen.

Am wichtigsten sind jedoch solche Substanzen, die die Ablagerung von Bakterien auf die Schleimhäute verhindern. Diese Organismen werden also, noch bevor sie Schäden anrichten, aus dem Körper ausgeschieden. Positiv wirken die Preiselbeeren auf die Harnwege, deren Entzündung nicht gerade angenehm ist, ein weitverbreitetes Problem vor allem bei Frauen. Preiselbeeren beschleunigen jedoch ganz erheblich die Behandlung von Infektionen der Harnwege und zusätzlich verringern sie das Risiko eines erneuten Auftretens einer solchen Entzündung.

Die antiadhäsiven Eigenschaften spiegeln sich auch in anderen Teilen des menschlichen Körpers positiv wider. Beispielsweise verhindern sie das Auftreten von Geschwüren im Magen und sogar die Ablagerung von Bakterien im Mund, was das Risiko von Gingivitis verkleinert. Sie sind daher eine ausgezeichnete Prävention gegen viele mögliche Komplikationen. Zusätzlich können sie bei Durchfall verwendet werden, sie wirken harntreibend. Kurz:  „Preiselbeeren“ und „Gesundheit“ passen gut zusammen.

Anwendung von Preiselbeeren in der Küche und mehr

Preiselbeeren werden bei uns immer noch eher in Getränken oder gesüßten Lebensmitteln genutzt.

In Wirklichkeit kann man eine Vielzahl von nicht gesüßten Gerichten mithilfe von Preiselbeeren abschmecken, vor allem verschiedene Fleischarten (z.B. Wild oder Lende) und einige Käsesorten (gegrillter Brie und Camembert).

In getrockneter Form kann man mit ihnen beispielsweise auch eine Pilzsuppe abschmecken. Und natürlich kann man aus ihnen auch eine Vielzahl von Extrakten oder Pastillen herstellen.

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