Pinienkerne: Gesunde Samen vom Mittelmeer

Pinienkerne: Gesunde Samen vom Mittelmeer
Pinienkerne

Pinienkerne sind heutzutage überall problemlos erhältlich. Wo aber sind sie eigentlich beheimatet? Im Grunde handelt es sich hierbei um die Samen der Pinie (Pinus pinea), eines bis zu 30 m hohen Nadelbaums, der im Mittelmeerraum zu Hause ist. Wenn Sie also einmal im südlichen Teil Europas Urlaub machen sollten, können Sie die Pinie in ihrer ganzen Schönheit bewundern, wobei sie am imposantesten ist, wenn sie mit ihresgleichen in einer Baumreihe oder Allee angeordnet ist. Das allgemeine Interesse an diesem Baum aber rührt keineswegs von seinem äußeren Erscheinungsbild. Denn das Wichtigste sind bei ihm gerade die Samen, denen die unterschiedlichsten Heilwirkungen nachgesagt werden.

Hinweis: In den einschlägigen Geschäften kann man auch Pinienkerne aus anderen Regionen der Welt finden. Produkte aus Sibirien – sei es von der Sibirischen Zirbelkiefer oder der Zwerg-Kiefer – sollten hingegen eher als „Zedernnüsse“ und die Samen der Zirbelkiefer wiederum als Zirbelnüsse bezeichnet werden.

Pinienkerne und ihre Heilwirkungen

Die Heilwirkungen der Pinienkerne werden schon alleine aus der Aufzählung ihrer Wirkstoffe deutlich, denn hier wären zu nennen Kohlenhydrate, Proteine, gesunde Fette, Minerale (z.B. Zink, Eisen, Kalzium und Kalium), Ballaststoffe und verschiedene Arten von Vitaminen, darunter auch große Mengen an Vitamin E, nicht zu vergessen auch Cholin, Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren sowie Blattsäure. Wir fügen noch hinzu, dass einige dieser Stoffe wirksame Antioxidanzien sind, sodass der Verzehr von Pinienkernen auch dem Alterungsprozess vorbeugen kann.

Pinienkerne eignen sich überdies ganz ausgezeichnet dazu, den schädlichen LDL-Cholesterinspiegel zu senken. Herz und andere Teile des kardiovaskulären Systems können von Pinienkernen auch noch auf andere Weise geschützt werden, denn sie wirken positiv auf den Blutzucker, reinigen die Gefäße und nicht zuletzt dienen sie auch als Prävention gegen die verschiedensten Krankheiten. Positive Wirkungen haben sie auch auf das Nervensystem und die Verdauung, sodass sie also auch während einer Diät zu empfehlen sind. Auch Zöliakie-Patienten, also Personen, die an Glutenintoleranz leiden, können Pinienkerne unbesorgt in ihren Speisezettel aufnehmen.

Vorsicht: Der Verzehr von Pinienkernen ist nicht ganz ohne Risiko. In einigen (zumeist in den billigeren) Mischungen nämlich findet man mitunter nichtessbare Samen der Armands Kiefer, nach deren Verzehr es mehrere Wochen lang zu einem veränderten Geschmacksempfinden kommen kann, wobei alles bitter zu schmecken scheint.

Pinienkerne in der Küche

Pinienkerne sind infolge ihrer Herkunft häufig in der mediterranen Küche anzutreffen. Am meisten kommen sie wohl in italienischen Gerichten vor, etwa als Bestandteil des Basilikumpesto. Daneben aber eigenen sich hervorragend für Salate, Gebäck und gegebenenfalls auch für Teigwaren. Und sollten Sie sich jeden Morgen ein Müsli zum Frühstück gönnen, können Sie dieses mit Pinienkernen noch gesünder gestalten. Wenn Sie sich also für den Einkauf von Pinienkernen entscheiden, sind deren Anwendung praktisch keine Grenzen gesetzt.

Rezept für Basilikumpesto mit Pinienkernen: Zunächst zwei Knoblauchzehen fein hacken und ungefähr zwei Basilikumbünde abzupfen. Alles verrühren und ca. 25 bis 30 g Pinienkerne dazugeben und vermixen. Dabei 5 bis 6 Esslöffel Olivenöl unterrühren und anschließend mit italienischem Parmesan, Salz und Pfeffer abschmecken.

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