Petersilie wirkt positiv auf Ihre Gesundheit. Sie birgt aber gewisse Risiken!

Lateinischer Name: Petroselinum

Petersilie wirkt positiv auf Ihre Gesundheit
Petersilie

Das vor allem in den Früchten enthaltene Silizium regt die Verdauung an, da es zu einem erhöhten Sekretieren der Verdauungsenzyme und zur Lösung von Krämpfen der glatten Muskulatur kommt. Die Petersilie hat einen positiven Einfluss auf Blähungen, den Appetit und sie wirkt zudem gegen Darmparasiten…….

Vorkommen: Die ursprüngliche Heimat der Petersilie ist die Mittelmeerregion. Von dort breitete sie sich später bis in die gemäßigten Breiten Europas und Asiens und bis nach Nordamerika aus.

Beschreibung und Wirkstoffe: Es handelt sich hierbei um eine Pflanze aus der Familie der Doldenblütler, genauso also wie andere häufig verwendete Gewürze (z.B. Koriander und Liebstöckel). Die Petersilie ist eine zweijährige Pflanze. Im ersten Jahr bildet sie die Grundrosetten der Blätter und sammelt Vorräte in der Wurzel. Im zweiten Jahr bildet sie eine starke Wurzel, und nun zeigt sich auch ein Blütenstand. Die Blüten sind traubenförmig, die Frucht ist eine Kapsel. Es existieren mehrere Arten von Petersilie, in Tschechien aber werden hauptsächlich zwei Arten angebaut, die Blattpetersilie und die Wurzelpetersilie. An Wirkstoffen enthält sie Vitamine (A, B, C und E), Mineralstoffe wie Eisen, Kalzium, Phosphor und Kalium sowie Flavonoide und Silicium. Die Blätter weisen zudem einen hohen Blattsäuregehalt auf.

Nützliche Bestandteile: Verwendet werden kann praktisch die ganze Pflanze, einschließlich der Samen.

Petersilie wirkt positiv auf die Verdauung, die Ausscheidung und den Kreislauf

Das vor allem in den Früchten enthaltene Silizium regt die Verdauung an, da es zu einem erhöhten Sekretieren der Verdauungsenzyme und zur Lösung von Krämpfen der glatten Muskulatur kommt. Die Petersilie hat einen positiven Einfluss auf Blähungen, den Appetit und sie wirkt zudem gegen Darmparasiten. Außerdem soll sie auch bei Entzündungen der Prostata helfen. Darüber hinaus wirkt sie harntreibend und kann auch bei Harnsteinproblemen und Entzündungen des Harnapparats helfen. Zudem regt sie die Tätigkeit der Nieren an, da sie den Blutdurchfluss in diesem Paarorgan erhöht, der zur Beseitigung von Verschmutzungen des Blutes dient.

Die Petersilie hat also insgesamt einen positiven Einfluss auf den Blutkreislauf, wobei sie auch dabei hilft, rote Blutkörperchen zu bilden. Angesichts dieser Eigenschaften wird diese Pflanze auch bei unregelmäßigen Menstruationen empfohlen, bei deren Regulierung sie helfen kann. Sie senkt zudem auch den Blutdruck, wenn auch nur ein wenig, und dank der erhöhten Durchblutung der Geschlechtsorgane kann sie auch als nicht allzu starkes Aphrodisiakum verwendet werden. Es mag somit scheinen, dass die Petersilie ein ideales Nahrungsmittel ist. Aber Vorsicht! Ihr Verzehr ist mit einer Reihe von Risiken verbunden…

Kontraindikationen und Nebenwirkungen: Die Petersilie ist zwar eine wirksame Heilpflanze, doch Nierenkranke, Schwangere und stillende Frauen sollten sie in keinem Falle in größeren Mengen verwenden. Sie kann nämlich Fehlgeburten auslösen, und als Abtreibungsmittel wurde sie in der Vergangenheit mitunter auch tatsächlich benutzt. In wirklich hohen Dosen hat sie zudem die Tendenz, Leberschädigungen, Nierenentzündungen, Epilepsien oder Anämien zu verursachen.

Die Verwendung von Petersilie in der Küche

Die Petersilie verleiht Speisen einen relativ spezifischen Geschmack – ein weiterer Grund, warum sie so beliebt und auch in unserer Küche in großen Mengen verwendet wird. Die getrocknete Pflanze wird gewöhnlich zur Zubereitung von – zumeist harntreibenden – Teemischungen genutzt. Die Blätter der Petersilie dienen sodann zum Abschmecken beziehungsweise zum Verzieren von Suppen, Saucen, Salaten und vielen anderen Speisen. Natürlich wird in der Küche auch die geriebene oder geschnittene Petersilie verwendet, die beispielsweise die Basis der Lendenbratensauce bildet.

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