Paranüsse: Gesunde Samen aus Amazonien

Paranüsse: Gesunde Samen aus Amazonien
Paranüsse

Paranüsse sind 3 bis 4 cm lange Samen des stattlichen Paranussbaums (Bertholletia excelsa), der im Urwald des südamerikanischen Kontinents wächst. Es handelt sich hierbei also um ein weiteres gesundheitsförderliches Produkt aus Amazonien. Der Name stammt aus den hiesigen Dialekten. Bislang ist es nicht gelungen, diesen Baum zu veredeln, sodass die große Masse der Paranüsse auf den Weltmärkten aus eben dieser Region stammt. Da wichtige Heilwirkungen bei ihnen belegt werden konnten, verwundert es auch nicht, dass sie mittlerweile auf der ganzen Welt zu finden sind.

Paranüsse als ausgezeichnetes Antioxidans und Antidepressivum

Paranüsse sind sehr kalorienhaltig, sodass es nicht überrascht, dass sie den Indios in Amazonien als einer der Hauptenergielieferanten dienen. Darüber hinaus enthalten sie auch große Mengen an Wirkstoffen, so etwa Vitamine der Gruppe B und E, sowie Fettsäuren und Minerale, wie Selen, Magnesium, Kalzium und Eisen. Von den Hauptwirkungen der Paranüsse sind vor allem ihre antioxidativen Eigenschaften zu nennen, die in der Lage sind, den Alterungsprozess zu verlangsamen, da sie vor einem Überhandnehmen der freien Radikalen im Organismus schützen.

Der Verzehr von Paranüssen wird jedoch auch noch aus anderen Gründen empfohlen. Wegen ihres in der Tat sehr hohen Vitamin-B1-Gehalts eignen sie sich ganz ausgezeichnet für jene, die an Nervenproblemen leiden. Mit ihrer Hilfe nämlich können Gereiztheit und Depressionen gemildert und die Konzentration sowie die allgemeine geistige Tätigkeit verbessert werden. Zudem senken Paranüsse den „schlechten“ LDL-Cholesterinspiegel, und positiv wirken sie auch auf das Herz. Daneben verbessern sie die Tätigkeit der Schilddrüse und sind auch für Gelenke, Haut, Haare und Fingernägel förderlich.

Was Sie wissen sollten: Im Pflanzenreich werden Sie kaum eine reichere Selen-Quelle finden. Dieses Mineral hat in kleineren Dosierungen zwar einen positiven Einfluss auf unsere Gesundheit, in größeren Mengen aber schadet es. Wir empfehlen daher, pro Tag jeweils nur ein paar Paranüsse zu essen. Auch sei daran erinnert, dass diese Samen eine allergische Reaktion auslösen können. Erfreulich ist, dass sie kein Gluten enthalten, sodass auch Zöliakie-Patienten nicht auf sie verzichten müssen.

Paranüsse in der Küche

Paranüsse sind heutzutage überall erhältlich, sowohl mit Schale als auch ohne, gesalzen, gesüßt oder geröstet. Man kann sie also einfach nur so knabbern, doch greift man auch bei der Zubereitung von Speisen gerne auf sie zurück. In zerhacktem Zustand eignen sie sich als Zutat für Süßspeisen oder Salate. Eine weitere Möglichkeit bieten Suppen, und auch backen kann man sie. Im Übrigen empfehlen wir auch den Kauf von Paranussöl, das in der Küche auf verschiedenste Weise verwendet werden kann.

Unser Tipp: Paranüsse werden relativ schnell schlecht. Wenn sie also wissen, dass Sie sie so bald nicht benötigen werden, sollten Sie sie besser in ungeschälter Form kaufen. Beim Verzehr von Paranüssen nicht vergessen, diese ausgiebig zu kauen, damit auch alle Wirkstoffe freigesetzt werden.

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