Papaya: Ein schmackhaftes Obst mit segensreichen Wirkungen

Lateinischer Name: Carica papaya

Papaya in der Küche
Papaya

Die erste gute Nachricht ist die, dass die Papaya bzw. ihre Frucht nur ein Minimum an Kalorien enthält. Das bereits erwähnte Enzym Papain wirkt zudem dank seiner Eigenschaften positiv auf den Verdauungstrakt, denn es spaltet Eiweiß………

Vorkommen: Als Heimat der Papaya gilt Mittelamerika, beziehungsweise der feuchte Tropengürtel dieser Region. Im Laufe der Zeit breitetet sich die Papaya in andere Teile der Welt aus, wozu auch europäische Konquistadoren ihren Teil beitrugen.

Beschreibung und Wirkstoffe: Die Papaya ist die einzige Art der Pflanzengattung Carica, die zur Familie der Melonenbaumgewächse gehört. Es handelt sich bei ihr um eine ausdauernde Pflanze mit einem verholzenden Stamm, die eine Wuchshöhe von bis zu 10 Metern erreicht. Die Blätter sind groß und langstielig. Die Frucht ist eine Beere, die mehr als 2 kg schwer sein kann. In ihrer Mitte befinden sich die Samen. Die Früchte enthalten Wirkstoffe wie etwa Vitamine (vor allem A und C), Minerale (vor allem Kalium), Blattsäure, Carotinoide (Lycopin) und Papain, ein eiweißspaltendes Enzym.

Nützliche Bestandteile: Gegessen werden die Früchte, häufig auch einschließlich der Samen.

Warum man Papaya essen sollte bzw. die gesundheitlichen Gesichtspunkte

Die erste gute Nachricht ist die, dass die Papaya bzw. ihre Frucht nur ein Minimum an Kalorien enthält. Das bereits erwähnte Enzym Papain wirkt zudem dank seiner Eigenschaften positiv auf den Verdauungstrakt, denn es spaltet Eiweiß. Gleichzeitig ist es in der Lage, die verschiedensten Verdauungsprobleme, einschließlich Blähungen und Verstopfung, zu lindern, und darüber hinaus wirkt es auch entzündungshemmend. Nicht zu vergessen auch die antioxidativen Wirkungen, denn die Papaya neutralisiert den Überschuss an freien Radikalen, wodurch der Alterungsprozess verlangsamt wird. Einigen Studien zufolge kann sie mithin sogar das Fortschreiten der Alzheimer-Krankheit verhindern.

Der Verzehr dieses Obstes stärkt zudem die Immunität des Organismus und erhöht die Vitalität. Nicht weniger wichtig sind die positiven Wirkungen auf Herz und Kreislauf, denn unter anderem erhöht es den HDL-Cholesterinspiegel. Die Früchte der Papaya können zur Prävention von Infarkten und Hirnschlägen beitragen, und sogar krebsbekämpfende Wirkungen werden ihnen nachgesagt. Das Enzym Papain hat zudem positiven Einfluss auf die Haut, indem es diese mit Nährstoffen versorgt. Insofern verwundert es auch nicht, dass es Bestandteil diverser Kosmetikprodukte ist.

Papaya in der Küche

Ein Stammplatz konnte sich die Papaya in der Küche bislang nicht sichern, doch ist sie auf dem besten Weg dorthin. Denn sie ist ja nicht nur gesund, sondern sie schmeckt – sofern sie frisch und möglichst auch gekühlt ist – noch dazu ganz ausgezeichnet. Die Früchte können roh gegessen werden, beispielsweise in Scheiben geschnitten, gegebenenfalls mit einem Löffel wie bei einer Melone. Die Papaya aber kann auch als Ingredienz für die Zubereitung von Obstsäften, Salaten, Marmeladen, Desserts oder Kompotten verwendet werden. im Übrigen können auch die Samen gegessen werden, die ebenfalls sehr gesund sind, doch haben diese einen etwas schärferen Geschmack.

Rezept für ein gesundes Frühstück mit Papaya: Müsli eigener Wahl mit 2 Esslöffeln getrockneter Papaya, Mango und Kokosflocken, 1 Esslöffel Rosinen verrühren und alles mit ca. 500 ml Kuh-, Reis- oder Sojamilch übergießen. Abkühlen lassen und anschließend eine frische Papaya und eine Mango (auch Kiwi kann verwendet werden) in Würfel schneiden. Mit der vorbereiteten Mischung verrühren und 4 Esslöffel Honig dazugeben.

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