Mais: Ein Nahrungsmittel, das auch für Zöliakie-Betroffene geeignet ist

Lateinischer Name: Zea mays

Die Heilwirkungen von Mais?
Mais

Mais wird zumeist als Nahrungsmittel verwendet, doch hatte und hat er auch in der Volksmedizin seinen Platz. Nachgesagt wird ihm beispielsweise ein positiver Einfluss auf das Nervensystem und den Metabolismus…

1Vorkommen: Mais stammt wahrscheinlich ursprünglich aus Mittelamerika, von wo er sich dann vor vielen Jahrtausenden auch in andere Teile des amerikanischen Doppelkontinents ausbreitete. Nachdem er nach der Entdeckung Amerikas gegen Ende des 15. Jahrhunderts auch nach Europa gelangt war, wird er hier mittlerweile ebenfalls massenweise angebaut.

Beschreibung und Wirkstoffe: Mais gehört zur Familie der Süßgräser und kann eine Wuchshöhe von bis zu drei Metern erreichen. Er hat einen geraden Halm, seine Blätter sind länglich lanzenförmig. Er blüht von Juli bis Oktober. Die Früchte sind Grasfrüchte, die sich in Kolben befinden, die von Hüllblättern umhüllt sind. Von den Wirkstoffen seien genannt: ungesättigte Fettsäuren, Eiweiß, Ballaststoffe, Vitamine (B, C, E und K), Minerale (vor allem Kalium), ätherische Öle, Saponine, Schleime und Flavonoide.

Nützliche Bestandteile: Verwendet wird im Grunde die gesamte Pflanze, doch für die Bedürfnisse des Menschen sind neben den Grasfrüchten nur die getrockneten Quasten relevant, die vor der Bestäubung gepflückt werden sollten.

Die Heilwirkungen von Mais?

Mais wird zumeist als Nahrungsmittel verwendet, doch hatte und hat er auch in der Volksmedizin seinen Platz. Nachgesagt wird ihm beispielsweise ein positiver Einfluss auf das Nervensystem und den Metabolismus, auf eine vergrößerte Prostata und auf die Blutbildung. Interessante Wirkungen werden auch bei Problemen mit den Harnwegen beobachtet, wobei er positiv auf Entzündungen (z.B. der Harnblase) einwirkt, gegebenenfalls auch bei Nierensteinen. Insgesamt wirkt Mais diuretisch bzw. harntreibend.

Empfohlen wird Mais zudem all jenen, die ein paar Kilos abnehmen wollen, denn er hat einen positiven Einfluss auf das Verdauungssystem. Zudem beeinflusst er auch das Wachstum der Muskelmasse und die Qualität von Haut, Haaren und Fingernägeln, ja sogar die Fruchtbarkeit soll er verbessern. Angesichts dessen, dass er kein Gluten enthält, kann er auch all jenen empfohlen werden, die sich einer glutenfreien Diät unterziehen müssen. Auf der anderen Seite aber kann unter Umständen eine Maisallergie beobachtet werden, und einigen Quellen zufolge kann es bei einer langfristigen und übermäßigen Konsumation beispielsweise zu erhöhtem Blutdruck kommen.

Mais in der Küche

Es existieren mehrere Typen dieser Pflanze, von denen der Mensch den sog. Zuckermais konsumiert. Die übrigen Maistypen werden als Rinderfutter und in anderen Industriezweigen verwendet. In der Küche kann Mais bei der Zubereitung von Suppen, Salaten, Teigwaren, Gemüsegerichten und als Beilage zu Fleischgerichten verwendet werden. Überaus beliebt ist Mais auch in Form von Popcorn und Cornflakes. Aus Mais kann außerdem auch Öl und Brei hergestellt werden. Und Zöliakie-Betroffene würden in der Küche wohl kaum auf Maismehl verzichten wollen.

Rezept für Grillmais: Mais kann auch gegrillt werden: ca. 15 Minuten in Salzwasser kochen, trocknen lassen und mit Olivenöl bestreichen, danach ca. 10 Minuten lange grillen. Anschließend nur noch abschmecken – ganz ausgezeichnet schmeckt er beispielsweise mit übergossener Butter.

Wie Mais angebaut wird

Die Maisaussaat sollte idealerweise von Mitte April bis Mai erfolgen. Mais benötigt durchlässigen, lehmigsandigen Boden mit hinreichenden Nährstoffen. Er gedeiht vor allem an sonnigen Standorten, kann sich aber auch mit Halbschatten begnügen. Die Ansprüche an Feuchtigkeit sind schon etwas höher, regelmäßiges Begießen ist also unverzichtbar. Auch sollte man nicht vergessen zu düngen, wobei der betreffende Dünger vor allem Phosphor enthalten sollte, der einen insgesamt wichtigen Einfluss auf sein Wachstum und seine Nachreife hat.

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