Mungbohnen: Eine gesunde Hülsenfrucht aus Asien

Mungbohnen
Mungbohnen

Mungbohnen sind rund 5 mm große Samen aus der wärmeliebenden Pflanze Vigna radiata, deren ursprüngliche Heimat Asien ist. Gezüchtet wird sie inzwischen jedoch auch hierzulande. Von ihrem Aussehen und Geschmack erinnert diese Hülsenfrucht an klassische Erbsen. Der Mensch konsumiert sie schon seit jeher, und dies nicht nur wegen ihres Geschmacks, sondern auch wegen ihrer positiven Wirkungen auf die Gesundheit, die inzwischen übrigens von der Wissenschaft bestätigt werden konnten. Die Anhänger gesunder Ernährung haben also allen Grund, Mungbohnen in ihren Speisezettel aufzunehmen.

Die Wirkungen der Mungbohnen auf die Gesundheit

Mungbohnen enthalten eine ganze Reihe von Wirkstoffen, zu denen etwa Omega3- und Omega-6-Fettsäuren, Pantothensäure- und Blattsäure, Mineralstoffe und Magnesium, Eisen und Kalzium, Vitamine (A, B, C, E und K), Betakarotin, Eiweiß, Ballaststoffe und Polysacchariden gehören. Obwohl sie auch Kohlehydrate enthalten, erhöhen sie den Blutspiegel nur allmählich und eignen sich daher auch für Diabetiker. Darüber hinaus sind sie auch für Zöliakiker (Menschen, die an einer Glutenallergie leiden) geeignet, und auch für Schwangere und stillende Mütter sind keine Nebenwirkungen bekannt.

Mungbohnen haben positive Wirkungen auf die Abwehrkräfte des Organismus und auf das Verdauungssystem, wirken sie doch positiv auf die Entleerung und fördern ganz allgemein die Verdauung. Außerdem sind sie ein guter Helfer beim Abnehmen, da sie ein Sättigungsgefühl schenken. Ein weiterer Pluspunkt ist die Hemmung des schädlichen LDL-Cholesterins, wodurch sie kardiovaskuläre Erkrankungen zu verhüten helfen. Darüber hinaus sind sie in der Lage, vor freien Radikalen zu schützen, und sie können angeblich sogar bei Krebs helfen, wobei ein positiver Einfluss bei Dickdarmkrebs bereits teilweise nachgewiesen werden konnte.

Wie werden Mungbohnen zubereitet und wie kann man sie keimen lassen?

Diese gesunde und schmackhafte Hülsenfrucht kann in verschiedenen Formen konsumiert werden, und zwar als natürliche, geschälte oder gekeimte Bohne. Man erhält sie in Geschäften mit gesunder Nahrung. Vor der Zubereitung der Mungbohnen lässt man sie die Nacht über in Wasser einweichen, wobei wohl auch ein kürzerer Zeitraum ausreichen dürfte. Anschließend das Wasser ausgießen und die Bohnen in frischem Wasser kochen, anders lassen sich die Stoffe, die Blähungen verursachen, nicht entfernen. Außerdem sollten sie erst ganz am Ende des Zubereitungsprozesses gesalzen werden, anderenfalls werden sie zu hart.

Angesichts dessen, dass es bei der Wärmebehandlung von Mungbohnen zum Verlust vieler Wirkstoffe kommt, empfehlen wir eher eine Zubereitung durch Keimen, denn frische Keimlinge sind allgemein gesund. Kaufen sie ungeschälte Bohnen, spülen Sie sie und lassen Sie sie drei Tage lang in einer feuchten Umgebung keimen. Vergessen Sie jedoch nicht, sie regelmäßig zu spülen (ca. zweimal täglich), anderenfalls nämlich könnten sie anfangen zu faulen oder Schimmel ansetzen. Wenn die Keimlinge eine Länge von rund 2 cm erreicht haben, sind sie nach einem erneuten Spülen bereit zum Verzehr.

Empfehlung: Mungo-Keimlinge können Salaten, Gemüsesuppen, Flockenmischungen und so weiter beigegeben werden. Auch einen Versuch wert wäre beispielsweise ein Salat mit Keimlingen, Möhren und Chinakohl, den Sie mit Olivenöl, Essig, Sojasauce, Zucke rund Salz abschmecken.

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