Litschibaum: Ein Baum, der tropisches Obst produziert

Lateinischer Name: Litchi chinensis

Heilwirkungen des Litschibaumes
Litschibaum

Litschis bilden einen Bestandteil der chinesischen Volksmedizin. Viele der ihnen nachgesagten Wirkungen konnten inzwischen tatsächlich nachgewiesen werden…….

Vorkommen: Wie schon der lateinische Name verrät, war der Litschibaum ursprünglich in China beheimatet. Heutzutage aber wird er zudem nicht nur in vielen anderen Regionen des asiatischen Kontinents, sondern auch auf dem amerikanischen Doppelkontinent und in Südafrika gezüchtet.

Beschreibung und Wirkstoffe: Der Litschibaum ist ein immergrüner Baum, der zur Familie der Seifenbaumgewächse gehört und eine Wuchshöhe von bis zu 20 Metern erreicht. Die Blätter sind wechselständig und paarig gefiedert. Die gewöhnlich weißen oder gelben, mitunter auch grünlichen Blüten sind einhäusig getrenntgeschlechtig. Die als Litschi bezeichnete Frucht, die als Obst verwendet wird, enthält Wirkstoffe wie Vitamin C (mehr als eine Apfelsine) und viele andere Vitamine, gegebenenfalls Riboflavin, Nicotinsäure und Minerale (z.B. Magnesium, Kalium und Kalzium).

Nützliche Bestandteile: Verwendet werden vor allem die Früchte, mitunter aber auch andere Teile des Baumes.

Heilwirkungen des Litschibaumes

Litschis bilden einen Bestandteil der chinesischen Volksmedizin. Viele der ihnen nachgesagten Wirkungen konnten inzwischen tatsächlich nachgewiesen werden. So stärken sie beispielsweise die Immunität, sodass sie speziell in Zeiten von Grippeepidemien wärmstens empfohlen werden. Darf man bestimmten Quellen Glauben schenken, wirken die Blätter (und etwas weniger auch die Früchte) dieses Baumes darüber hinaus antipyretisch, sodass sie, falls die Krankheit schon ausgebrochen ist, die Körpertemperatur senken. Mit Hilfe der Blätter, die im Übrigen auch entzündungshemmend wirken, lassen sich angeblich auch Schmerzen lindern. Doch zurück zu den Früchten selbst, die über Antioxidationseigenschaften verfügen und somit den Alterungsprozess verlangsamen.

Litschis wirken auch positiv auf das Kreislaufsystem, denn sie sind in der Lage, den Blutzuckerspiegel zu optimieren und den Blutdruck zu regulieren. Nicht vergessen wollen wir auch den positiven Einfluss auf das Verdauungs- und das Nervensystem, gegebenenfalls auch auf die Knochen und die Haut. Dieses tropische Obst unterstützt außerdem den Metabolismus und enthält nur eine geringe Menge an Kalorien, sodass man es auch im Rahmen einer Diät konsumieren kann. Wir fügen noch hinzu, dass Informationen vorliegen, wonach sein regelmäßiger Verzehr sogar gegen Krebserkrankungen vorbeugen soll.

Litschis in der Küche

Litschis erfreuen sich hierzulande einer immer größeren Beliebtheit. Man kann dieses Obst frisch konsumieren (man muss es jedoch schälen und entkernen), doch kann man es auch getrocknet oder als Kompott kaufen. Verwenden kann man es natürlich bei der Zubereitung von Obstsalaten oder als Bestandteil eines Eisbechers. Auch Cocktails, Gelees und Marmeladen kann man damit zubereiten. Aber Vorsicht! Es wird davon abgeraten, Litschis zu kochen, denn bei diesem Prozess verderben sie.

Hinweis: Der Litschibaum wächst vornehmlich in den tropischen Regionen, doch kann er hierzulande zumindest als Zimmerpflanze gezüchtet werden. Man nimmt dazu den Kern einer Frucht, pflanzt diesen so früh wie möglich in eine Mischung aus Torferde und Sand und achtet dann darauf, dass ständig eine Temperatur von rund 20 °C und ein feuchtes Klima herrschen. Im Innenbereich erreicht der Litschibaum natürlich nicht die sonst übliche Höhe, sondern entwickelt sich höchstens zu einer Zierpflanze, wobei er unter diesen Bedingungen in der Regel auch keine Früchte trägt.