Leinsamen und seine Heilwirkungen

Lateinischer Name: Linum usitatissimum L.

Leinsamen und seine Heilwirkungen
Leinsamen

Leinsamen wirkt präventiv gegen Fettleibigkeit und hilft dem Körper dabei, die verschiedensten Schadstoffe auszuscheiden, zudem ist er sinnvoll bei Diabetes und Nierenproblemen. Bei Frauen ist er in der Lage, die negativen Symptome der Menopause zu unterdrücken, und er hilft bei Brustkrebs – alles aber schön der Reihe nach…

Vorkommen: Der Gemeine Lein – auch unter dem Namen Flachs bekannt – ist eine der ältesten domestizierten Pflanzen in der Geschichte der Menschheit. Ursprünglich wurde er in einem breiten Streifen zwischen Vorderasien und Indien angebaut. Im Laufe der Zeit breitetet er sich dann auch in andere Ecken der Welt aus. Seit dem Mittelalter wird er auch in unseren Breitengraden gezüchtet.

Beschreibung und Wirkstoffe: Diese einjährige Pflanze, die zur Familie der Leingewächse gehört, erreicht eine Wuchshöhe von bis zu 120 cm. Sie hat hellblaue Blüten, bei dem Fruchttyp handelt es sich um eine Kapselfrucht. Im Gemeinen Lein bzw. in seinen Samen befinden sich viele Wirkstoffe. In erster Linie handelt es sich dabei um Ballaststoffe, ungesättigte Omega-3-Fettsäuren, Schleime, Phytoöstrogene, Polyphenole und Lignane.

Nützliche Teile:  Wie wir bereits bemerkten, hat Leinsamen heilsame Wirkungen. Genutzt wid im großen Stil jedoch auch die Leinfaser als Textilfaser.

Heilwirkungen des Leinsamens

Angesichts des hohen Ballaststoffgehalts werden Leinsamen massenweise bei Verdauungsbeschwerden verwendet. Ihre positiven Wirkungen entfalten sie etwa bei Verstopfung, aber auch bei schwereren Erkrankungen. Sollten Sie an einer Magen- oder Darmentzündung oder an Magengeschwüren leiden, sollten Sie es unbedingt einmal mit ihnen versuchen. Der hohe Gehalt an Omega-3-Fettsäuren prädestiniert Leinöl zur Einnahme bei einem hohen Cholesteringehalt im Blut. Darüber hinaus hilft es bei Leber- und Gefäßerkrankungen, es verhilft zu einem regelmäßigen Herzrhythmus und senkt die Gefahr eines Gehirnvorfalls.

Es existieren noch weitere Anwendungen. Leinsamen wirkt präventiv gegen Fettleibigkeit, er hilft dem Körper dabei, Schadstoffe auszuscheiden, und er ist zudem bei Diabetes und Nierenproblemen zu empfehlen. Bei Frauen ist er in der Lage, die negativen Symptome der Menopause zu unterdrücken, und er hilft bei Brustkrebs. Nicht von ungefähr wird er dem sog. Superfood zugezählt. Außerdem kann er auch außen angewendet werden. In einem solchen Fall hat er einen positiven Einfluss auf Hautprobleme (z.B. Akne und Ekzeme) bzw. trockene Haut. Zudem beschleunigt er den Heilungsprozess nach Verbrennungen.

Wie wird Leinsamen verwendet und konsumiert?

Vor allem muss eine wesentliche Tatsache betont werden: Passiert Leinsamen den Verdauungstrakt als Ganzes, ist seine Wirkung absolut minimal. Wenn sie ihn also im Ganzen konsumieren (z.B. als Komponente von Müsli, Vollkornbrot, Salat, Joghurt, Suppe oder Brei) sollten sie ihn sorgfältig zerkauen. Eine geeignete Alternative bestände darin, Leinsamen zu mahlen (z.B. mit der Schrotmühle). Bei einer äußeren Anwendung wird empfohlen, die Leinsamen in einen Stoffbeutel zu geben und mit heißem Wasser zu übergießen.

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