Kurkuma – ein tolles Gewürz, das Bestandteil vieler regionaler Heilmittel der asiatischen Welt ist

Kurkuma ist Bestandteil vieler regionaler Heilmittel, und zwar einschließlich der indischen Ayurveda. Hier wurde sie vor allem zur Behandlung von Lebererkrankungen verwendet. Ihre positiven Einflüsse auf die menschliche Gesundheit sind allerdings noch bedeutend weitreichender, siehe unseren Artikel…

Vorkommen: Als ursprüngliche Heimat der Kurkuma wird Südasien angenommen. Größter Kurkuma-Produzent ist aktuell Indien (daher auch der Name „indischer Safran“ bzw. „indischer Ingwer“). Doch auch in Südostasien und einigen anderen Regionen wird sie massenweise gezüchtet.

Beschreibung und Wirkstoffe:  Dieses Dauergewächs aus der Familie der Ingwergewächse hat ein angeschwollenes gegliedertes Rhizom und langgestielte Blätter. Zwischen ihnen wächst die Ähre der hellgelben Blüten hervor. Die Frucht ist eine mehrsämige Fruchtkapsel. Die Samen sind behaart. Die Kurkuma enthält ätherische Öle, Limonen, Kamphen, Alpha- und Beta-Pinene, Cineol, das Antioxidans Kurkumin und Stärke.

Nützliche Teile: Wie bei Ingwer wird auch bei der Kurkuma das Rhizom genutzt.

Kurkuma als allseitige Medizin

Kurkuma ist Bestandteil vieler Heilmittel der asiatischen Welt, und zwar einschließlich der indischen Ayurveda. Hier wurde sie vor allem zur Behandlung von Lebererkrankungen verwendet. Ihre positiven Einflüsse auf die menschliche Gesundheit sind allerdings noch bedeutend weitreichender. Zu nennen wären etwa ihre antiviralen, antibakteriellen und entzündungshemmenden Wirkungen, wobei sie beispielsweise positiv bei Entzündungen von Magen und Dünndarm oder bei einer entzündlichen Erkrankung der Gelenke (Arthritis) wirkt. Zudem verbessert sie allgemein die Verdauung, und dies vor allem dank der Unterstützung beim Bilden und Ausscheiden von Galle.

Kurkuma verhilft auch zu einer besseren Durchblutung des Organismus, sodass sie auch an der Prävention der Bildung von Blutgerinnseln beteiligt ist. Angewendet wird sie auch bei Hals- und Zahnschmerzen, gegebenenfalls bei Menstruationsstörungen. Auch äußerlich, beispielsweise bei einer Entzündung der Bindehaut oder bei diversen kleineren Verletzungen kann sie angewendet werden. Viele Quellen weisen auch darauf hin, dass das Antioxidans Kurkumin die frühe Entwicklung von Krebszellen unterdrücken kann und von daher zu einer wirksamen Ergänzung bei der Behandlung der Volkskrankheiten werden könnte.

Nebenwirkungen: Bei empfindlicheren Menschen kann Kurkuma mitunter eine allergische Reaktion auslösen. Nicht empfohlen wird sie – zumindest nicht in größeren Mengen – auch jenen Personen, die Arzneimittel zur Verdünnung des Blutes nehmen.

Kurkuma als Gewürz in der Küche

Kurkuma wird seit alters auch in der Küche verwendet. Frisch kann sie eingemachtem Gemüse hinzugefügt werden, außerdem ist sie ein gutes Mittel zur Konservierung von Lebensmitteln. Mit getrockneter Kurkuma kann man Fleisch, Fische und Gemüsegerichte abschmecken, und ganz ausgezeichnet schmeckt sie auch in Kombination mit diversen Hülsenfrüchten (Bohnen, Linsen). Kurkumin ist auch in Currygewürz enthalten, das wir, ohne zu zögern, empfehlen können. Ihre positiven Wirkungen auf die menschliche Gesundheit nämlich potenzieren sich im Zusammenwirken mit anderen Gewürzen.

Unser Tipp: Kurkuma ist nicht nur ein Bestandteil bestimmter orientalischer Parfums, in Indien ist sie auch in Kombination mit Wasser zum Waschen des Gesichts verwendet. Kein Wunder, hat sie doch angeblich segensreiche Wirkungen auf die Gesichtshaut.

 

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