Koriander und Gesundheit

lat. CORIANDRUM SATIVUM L.

DDie meisten Menschen sprechen über Koriander nur im Zusammenhang mit der Gastronomie, obwohl die Pflanze mehr oder weniger intensiv riecht. In der Küche wird er ohnehin als Gewürz verwendet. Schauen wir uns aber zunächst die Basisinformationen an.

Vorkommen: Diese Pflanze stammt ursprünglich aus dem östlichen Mittelmeerraum, wo ihr Anbau schon seit langem betreiben wird. Mittlerweile wird er auch hierzulande angebaut.

Beschreibung und Wirkstoffe: Koriander gehört zur Familie der Doldenblütler. Es handelt sich um eine einjährige Pflanze, deren Stamm eine Höhe von einem Meter erreicht und sich nach oben hin verzweigt.

Die unteren Blätter sind schlicht gefiedert und gestielt, die oberen Blätter sind zwei- bis dreimal gefiedert. Die Blätter werden geteilt, lineare Segmente. Die Blüten sind weiß oder rosa und bilden Dolden. Die Frucht ist rund und braun-gelb. Koriander blüht von Juni bis Juli. Die Wirkstoffe sind vor allem ätherische Öle und einige B-Vitamine

Nützliche Bestandteile: Vor allem Frucht und Blätter werden für therapeutische Zwecke genutzt, Kraut und Samen für gastronomische Zwecke.

Koriander als Heilpflanze

Koriander hat eine positive Wirkung auf mehrere Beschwerden. Zunächst sei seine positive Wirkung auf die Verdauung genannt, da er die Bildung der Magensäfte fördert. Von daher kann Koriander auch bei Verdauungsstörungen angewendet werden – er wirkt auch wohltuend bei Blähungen und Verdauungsstörungen, aber auch bei Bauchschmerzen oder Koliken. Zusätzlich kann er nachhaltig Darmparasiten vernichten, auch das ist eine wichtige Eigenschaft.

Positiv wirkt Koriander auch auf das Nervensystem, und nicht unerwähnt bleiben soll auch seine stimulierende Wirkung. Koriander kann auch außen angewendet werden. Die Umschläge aus diesem Kraut werden beispielsweise bei rheumatischen Beschwerden der Gelenke empfohlen. Wir sollten auch erwähnen, dass es fast keine Gegenanzeigen gibt, deshalb kann von beinahe allen angewendet werden. Die einzige Ausnahme bilden Menschen mit Blutungsstörungen (er enthält Kumarin).

Koriander in der Küche

Die meisten Menschen reden über Koriander nur im Zusammenhang mit der Gastronomie, obwohl die Pflanze einen relativ intensiven Geruch entfaltet. In der Küche wird er auf jeden Fall als Gewürz genutzt, wobei die Samen einen Bestandteil von Curry bilden. Er eignet sich aber auch zum Einsäuern (z. B. von Gurken und Pilzen), und er ist ein integraler Bestandteil vieler Saucen, Salatdressings, Füllungen oder Aufstriche. Er wird aber bei Süßspeisen (Marmelade, Lebkuchen, Kekse usw.) verwendet. Ganz ausgezeichnet kommt er in Kombination mit Fisch oder gegrilltem Fleisch zur Geltung.

Tipp zum Schluss: Wer das Nützliche mit dem Angenehmen verbinden möchte, nutzt diese Pflanze am Ende des Kochens, Bratens oder Grillens.

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