Kirschen: Gönnen Sie sich ein leckeres Obst, das Ihnen guttut

Ein breites Spektrum an Heilwirkungen der Kirsche
Kirschen

Kirschen sind eine Obstsorte, die hierzulande schon seit dem Mittelalter gezüchtet wird, ursprünglich aber stammt sie aus Kleinasien. Es handelt sich hierbei um die Früchte aus einigen Steinobstarten, zu denen neben der Kirsche beispielsweise auch Sauerkirsche, Pflaume und Pfirsich gehören. Alle gehören zur Familie der Rosengewächse. Die bis zu 2 cm großen Früchte der Kirsche haben eine Schale, Fruchtfleisch und im Inneren den Kern. Obwohl hierzulande die roten Kirschen am bekanntesten sind, existiert eine Vielzahl von Varianten. Diese unterscheiden sich nicht nur in der Größe, sondern auch in der Farbe, die durchaus auch gelb oder schwarzrot sein kann.

Ein breites Spektrum an Heilwirkungen der Kirsche

Kirschen enthalten viele Wirkstoffe. Man weiß sogar, dass sie mit Ausnahme von Vitamin B12 alle wichtigen Nährstoffe enthält, obwohl nicht alle in größeren Mengen. Neben Wasser und Kohlenhydraten handelt es sich hierbei vor allem um Vitamine (vor allem die Vitamin A und C sowie Blattsäure), außerdem um Mineralstoffe wie Eisen, Jod, Kalium, Kalzium, Magnesium und Zink. Die Wirkungen der Kirsche sind also in der Tat sehr mannigfaltig. So haben sie beispielsweise einen positiven Einfluss auf die Verdauung und Ausscheidung, weshalb sie auch bei Abmagerungskuren empfohlen werden. Zudem sind sie in der Lage, Leber, Nieren und Blut zu reinigen, und nicht zu vergessen auch ihre Antioxidationswirkung.

Kirschen wirken positiv auf die Schilddrüse und – dank des hohen Kalziumgehalts – auch auf die Knochen, das Zellgewebe und die Zähne. Nachgesagt werden ihnen auch interessante Wirkungen auf Parodontose, also auf Entzündungen des Zahnfleischs und des Zahnhalteapparats, sowie entzündungshemmende Wirkungen überhaupt, einschließlich Arthritis (entzündliche Gelenkerkrankungen). Zu empfehlen sind sie auch bei Gicht, Rheuma und Hautproblemen. Einige Studien kommen im Übrigen zu dem Schluss, dass Kirschen auch bei der Behandlung von Diabetes sehr förderlich sind, da sie angeblich die Insulinproduktion fördern.

Kirschen können roh und wärmebehandelt konsumiert werden

Kirschen werden in den meisten Fällen roh gegessen, dann enthalten sie auch die meisten Wirkstoffe. Ansonsten ist jedoch eine breite Anwendungspalette zu beobachten. Zubereiten kann man aus ihnen beispielsweise Kompotte, Marmeladen, Aufläufe, süße Mehlspeisen und Eis, und nicht zuletzt verwendet man sie auch gerne als Tortendekoration. Darüber hinaus kann man aus Kirschen die verschiedensten Getränke zubereiten, und zwar sowohl alkoholfreie Getränke wie Obstsäfte und Kirsch-Cola als auch alkoholische Getränke. Hierhin gehören beispielsweise Liköre, Schnäpse und Kirschbier.

Hinweis: Aus Kirschen lassen sich also Speisen wie auch Getränke zubereiten. Leider aber wirken Kirschen auch teilweise abführend. Man sollte sie daher mit Flüssigkeiten, vor allem mit Milch, kombinieren. Der Zucker in den Kirschen nämlich gärt mit ihnen, was sich anschließend auf nicht sehr wünschenswerte Weise bemerkbar machen kann.

Die Basics zum Pflanzen eines Kirschbaums

Ideal zum Pflanzen eines Kirschbaums ist ein Standort mit einer jährlichen Durchschnittstemperatur von rund 8 °C. Er darf jedoch weder zu feucht noch zu trocken sein. Wichtig ist auch, dass der Boden durchlässig ist. Gepflanzt werden sollte im Frühjahr oder Herbst. Optimal wäre es, wenn die Zweige und Triebe gepflegt würden. Zudem erfordert ein Kirschbaum eine regelmäßige Düngung. Beginnen sollte man damit, wenn die Knospen sprießen. Anfang August kann man das Düngen einstellen. Wenn man sich gut um die Bäume kümmert, reifen die Früchte jeweils von Juni bis Juli.

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