Ingwer und seine Wirkungen

lat. Zingiber officinale

IIngwer gehört zu den Gewürzen, die aus den Rhizomen der Pflanze Ingwer (lat. Zingiber officinale) gewonnen werden. Man nimmt an, dass diese Pflanze aus dem Fernen Osten stammt. Im Laufe der Jahrhunderte hat sie sich praktisch über die ganze Welt verbreitet. Der Hauptgrund dieser „Expansion“ ist nicht nur der leckere Geschmack des Ingwers, sondern auch seine medizinischen Wirkungen, die auch bei uns sehr populär sind.

Ingwer enthält eine Vielzahl von Substanzen. Im Zusammenhang mit den medizinischen Wirkungen sind als die interessantesten Substanzen verschiedene Arten von Vitaminen (A, B1, B2, B6, C und E) sowie Kalium, Magnesium, Natrium, Phosphor, Calcium und Eisen zu nennen. Alle diese Substanzen wirken positiv bei den verschiedenen, nachfolgend aufgezählten Beschwerden.

  • Wirkungen gegen Erkältung und Grippe. Schnupfen und Husten sind alles andere als angenehm, aber Ingwer kann diese Beschwerden zuverlässig bekämpfen. Er erwärmt die verstopfte Nase macht sie wieder frei und kann sogar die negativen Wirkungen einer Grippe hemmen.
  • Stärkung des Immunsystems. Ginger unterstützt bei regelmäßiger Anwendung das Immunsystem, wodurch vielen Krankheiten am wirksamsten vorgebeugt wird.
  • Entzündungshemmende schmerzlindernde Wirkungen. Eine weitere positive Eigenschaft des Ingwers ist seine effektive Bekämpfung von Muskelschmerzen oder von Schmerzen bei der Arthritis, was die Betroffenen sicherlich zu schätzen wissen.
  • Positive Wirkungen bei Verdauungsstörungen. Mithilfe des Ingwers kann man Blähungen, Sodbrennen oder Aufstoßen loswerden, zudem wird er auch bei Brechreiz empfohlen.
  • Hilfe auf Reisen. Wenn Ihnen Schiffs- und Autofahrten nicht guttun, empfehlen wir Ihnen, ein paar Stunden vor Reiseantritt Ingwer einzunehmen. Dies wird Ihnen helfen.
  • Weitere positive Wirkungen.  Ingwer ist auch in der Lage, bestimmte Krebserkrankungen zu verzögern, er hilft Frauen während der Menstruation oder bei Schwangerschaftsübelkeit. Er hat auch antioxidative und antibakterielle Wirkungen. Darüber hinaus unterstützt er das kardiovaskuläre System und senkt den Cholesterinspiegel.

Wie man Ingwer einnimmt

Da gibt es viele Möglichkeiten. Es hängt davon ab, in welcher Form Sie Ingwer bei sich zu Hause aufbewahren.

Zur Auswahl stehen sowohl frischer Ingwer (leicht zu kauen) als auch eine getrocknete oder gemahlene Variante.

Zudem ist es auch möglich, Ingwer als Würzmittel zu verwenden. Man kann regelmäßig Ingwertee trinken, gepressten Ingwersaft (z. B. in Kombination mit Honig) genießen, aber es gibt auch Kapseln oder Ölvarianten.

Wie Ingwertee zubereitet wird: Zuerst schneiden wir den Ingwer in Scheiben, dann übergießen wir ihn mit heißem Wasser – nun ziehen lassen. Das Ergebnis kann mit einem Teelöffel Honig oder Zitronensaft abgeschmeckt werden.

 

Risiken des Ingwers

Ingwer hat auch seine Nachteile, da er Nebenwirkungen haben könnte. Einigen verursacht er zum Beispiel Verdauungsstörungen, Sodbrennen oder Herzklopfen. Nach Meinung vieler Experten sollte er nicht von Kindern unter zwei Jahren konsumiert werden. Darüber hinaus ist er ungeeignet für Menschen mit langfristigen Erkrankungen oder für jene, die Herzmedikamente oder Mittel gegen Magensäureprobleme einnehmen.

Schwangere Frauen sollten ihn nur in begrenzten Mengen trinken. Trotz aller dieser Nebenwirkungen gilt aber, dass Ingwer ein ausgezeichnetes therapeutisches Mittel ist.

1 Kommentar

  1. Besten Dank für euren klasse Beitrag.

    Ich bin schon seit Längerem ein stiller Mitleser.

    Und jetzt musste mich mal zu Wort melden und
    ein „Danke“ hinterlassen.

    Macht genauso weiter, freue mich bereits jetzt schon auf den nächsten Beitrag

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