Die Große Kapuzinerkresse und ihre Wirkungen

DDieses Kraut hat eine unglaubliche Wirkung auf unsere Gesundheit. Vor allem die Tropfen der Kapuzinerkresse können wir nur empfehlen – sie werden auch als natürliches Antibiotikum bezeichnet:

Vorkommen: Kapuzinerkresse stammt ursprünglich aus Südamerika. Im 19. Jahrhundert tauchte sie in Europa auf, inzwischen wird sie auch hierzulande angebaut (hier ist sie nur als Kresse bekannt). Sie hat sich mittlerweile auf der ganzen Welt ausgebreitet, sie mag vor allem sonnige Landstriche und feuchten Boden.

Beschreibung der Wirkstoffe: sie gehört zur Familie der Kapuzinerkressengewächse (Tropaeolaceae). Es handelt sich bei ihr um ein einjähriges Kraut (andere Arten aber sind ausdauernd) mit schleichender oder hingestreckter 5 cm langen Sprossasche mit Sellerieblättern. Die Blüten sind symmetrisch. Sie sind orange-gelb und haben rote Streifen. Die Frucht ist eine erdbraune Kapsel. Sie blüht von Mai (in Mitteleuropa von Juni) bis Oktober. Die Kapuzinerkresse enthält viele Substanzen (Flavonoide, etc.), der Wirkstoff heißt jedoch Glykosid Glukotropaeolin – Benzylglukosinolat, weiter hydrolysiert auf Magnesiummetaboliten.

Nützliche Bestandteile: Das gesamte Kraut ist essbar. Der frische Saft (z. B. in Tropfen), aber auch frische oder getrocknete Samen, Blüten und Blätter werden genutzt.

Wirkungen der Kapuzinerkresse auf die Gesundheit

Obwohl die Kapuzinerkresse sehr oft nur wegen ihrer Schönheit angebaut wird, hat sie auch medizinische Eigenschaften – antimikrobielle, antibakterielle und antivirale Wirkungen. Die oben genannte Substanz Glukotropaeolin wird mit dem Urin (und in geringerem Maß über die Atemwege) ausgeschieden. Noch vor der Ausscheidung wirken sie bakteriostatisch auf Staphylokokken, Proteus vulgaris, Streptokokken, Salmonellen, usw. Sie hilft vor allem bei Blasenentzündungen und wirkt auch positiv bei Entzündungen der oberen Atemwege.

Es gibt jedoch noch weitere positive Effekte der Kapuzinerkresse. So kann sie auch Magengeschwüren oder Entzündungen anwenden.

Zusätzlich verbessert sie das Immunsystem, ZNS, sie unterstützt den Organismus und wirkt vorbeugend gegen viele Infektionskrankheiten.

Diese Pflanze kann man in Form von Pillen oder Tees einnehmen, eine Tinktur aus der Kapuzinerkresse hilft gegen Akne oder Herpes und unterstützt das Wachstum und die allgemeine Gesundheit der Haare.

Unser Tipp: Sie sollten die Kapuzinerkresse einmal pro Tag zur Vorbeugung und dreimal pro Tag im Falle von Beschwerden anwenden, Nebenwirkungen hat man nicht zu befürchten.

Eine Überdosierung  ist nicht zu befürchten, auch für Schwangere oder stillende Frauen besteht keine Gefahr.

Tropfen von der Kapuzinerkresse

Empfehlung: Wenn Sie häufige Probleme mit Halsschmerzen haben, verwenden Sie vorbeugend und bei den ersten Symptomen ein paar Tropfen (ungefähr 10) von der Kapuzinerkresse, und dies 3-5 Mal pro Tag. Sie funktionieren ungemein effizient. Die Tropfen erhält man unter anderem in der Apothekenkette Dr. Max. Sie kosten ungefähr 4 EUR. Aufgrund unserer Erfahrungen können wir diese Tropfen nur empfehlen!

Rezepte mit der Kapuzinerkresse

  • Tee aus der Kapuzinerkresse: Auch wenn Sie aktuell keine Beschwerden haben sollten, empfiehlt es sich wegen der oben erwähnten Wirkung auf die Gesundheit,  Kapuzinerkressentee regelmäßig vorbereiten. Und wie macht man das? Man übergießt einen Teelöffel gehackter und getrockneter Blätter mit einer Tasse heißen Wassers, dann ca. 10 Minuten ziehen lassen und anschließend gurgeln. Wenn Sie frische Blätter haben, empfehlen wir, lieber zwei Löffel zu nehmen.

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