Heilwirkungen des Ginseng

lat. PANAX GINSENG

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Ginseng gehört zu den Pflanzen, die sich dank ihrer Heilwirkung inzwischen großer Beleibtheit erfreuen. Tatsächlich bedeutet sein lateinischer Name (Panax Ginseng) wörtlich „Heilginseng“. Dies mag ein bisschen übertrieben sein. In Bezug auf die wissenschaftliche Klassifizierung gehört er zur Familie der Araliengewächse. Seine ursprüngliche Heimat ist Ostasien, es handelt sich also um eine exotische Pflanze, die schon seit Tausenden von Jahren vor allem in der chinesischen, koreanischen und japanischen Volksmedizin verwendet wird.

Wie kam eigentlich Ginseng nach Westen. Das weiß man nicht genau – einige Nachrichten sprechen von Marco Polo, einem venezianischen Käufer, der am Hofe des Khans Kublai im 13. Jahrhundert lebte. Auf jeden Fall ist er auch heute in unseren Bedingungen sehr beliebt. Eigentlich wird nicht nur der oberirdische Teil der Pflanze verwendet, aber insbesondere deren Wurzel, wo viele Wirkstoffe enthalten sind. Auf diese Stoffe werden wir uns auf den folgenden Linien konzentrieren…

Heilwirkungen des Ginseng

Von den oben genannten Wirkstoffen seien vor allem Antioxidantien, Saponine, Peptide und Polysaccharide besonders hervorgehoben. Polysaccharid Ginsan beispielsweise unterstützt das Immunsystem. Die Wurzel dieser Pflanze wirkt positiv auf das ZNS (Zentralnervensystem), das Kreislaufsystem und das endokrine System. Darüber hinaus verbessert er den Stoffwechsel und fördert den Heilungsprozess von verschiedenen Wunden und Hautkrankheiten. Er verfügt auch über einige antibakterielle Eigenschaften, reguliert den Blutzuckerspiegel und den Blutdruck.

Ginseng hat natürlich auch eine positive Wirkung bei Ermüdungserscheinungen, fördert die Regeneration der Leberzellen und wirkt positiv bei der Behandlung von Anämie. Auch seine Wirkung auf den Hormonhaushalt bei Männern und Frauen sollte nicht unterschätzt werden. Bei Männern hat er eine sehr positive Wirkung auf die allgemeine Verbesserung der sexuellen Funktion. Kurz gesagt: Er fördert sehr intensiv und umfassend die Verbeserung des Zustands des menschlichen Organismus.

Schließlich konnten auch seine positiven Wirkungen auf schwere Erkrankungen bestätigt werden, speziell bei Parkinson und Alzheimer, aber auch bei vielen Arten von Krebs. Bei seiner Einnahme fühlt sich der Kranke nicht so müde. Ginseng kann auch schmerzstillende Wirkungen entwickeln. Andererseits aber können auch einige negative Wirkungen nicht ausgeschlossen werden…

„Ginseng-Krankheit“ – die negativen Wirkungen

Wenn man Ginseng also täglich zu sich nimmt, insbesondere wenn man die empfohlene Menge überschreitet, könnte es zu Problemen kommen. In außergewöhnlichen Fällen können bestimmte Komplikationen auftreten. Die längere Einnahme von sehr hohen Ginseng-Dosen kann auch eine kleine „Vergiftung“ verursachen. Dies kann Hypertonie (Bluthochdruck), Schlaflosigkeit und Verdauungsprobleme, langfristig auch Depressionen und allgemeine Verwirrung zur Folge haben.

Tee aus Ginseng: Wurzel schneiden (nur 1-2 Scheiben) und mit etwa 5 Unzen kochendem Wasser aufbrühen. Dann ca. 10 Minuten kochen lassen. Anschließend gibt man nur eine Tasche Ihr Lieblingstee zu. Es handelt sich um ein sehr gesundes Getränk, es wird jedoch empfohlen, es nur vormittags zu trinken. Später könnte es Schlaflosigkeit verursachen.

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