Garam masala: Eine pikante und gesunde Gewürzmischung

Die Heilwirkungen von Garam masala
Garam masala

Der Name „Garam masala“ ist zwar nicht ganz unbekannt, doch werden die meisten kaum wissen, worum es sich hierbei eigentlich handelt. Dabei ist es eigentlich ganz einfach. Garam masala ist eine aus Südasien stammende pikante Gewürzmischung. Kein Wunder also, dass es vor allem aus der indischen Küche gar nicht wegzudenken ist. Es muss jedoch hinzugefügt werden, dass seine Zusammensetzung von Region zu Region verschieden ist, sodass der Geschmack dieser Gewürzmischung sehr unterschiedlich sein kann. In Deutschland sind ebenfalls verschiedene Varianten erhältlich, zubereiten kann man sie sich jedoch zu Hause auch selbst (siehe unten).

Die Heilwirkungen von Garam masala

Die konkreten Heilwirkungen hängen davon ab, aus welchen Komponenten die Gewürzmischung zubereitet wird. Falls Sie also daran interessiert sind, wie Garam masala den menschlichen Organismus beeinflusst, sollten Sie sich dahingehend kundig machen, welche Wirkungen worauf beispielsweise Koriander, Kardomon, Zimt, Gewürznelken und Kreuzkümmel haben, und sich dementsprechend ein eigenes Bild machen. Einige Heilwirkungen aber können wir hier schon nennen. Angesichts dessen, dass es sich um ein sehr pikantes Gewürz handelt (die deutsche Bezeichnung für Garam masala lautet übrigens „heißes Gewürz“), das gesunde bekömmliche Stoffe enthält, seien an dieser Stelle seine positiven Wirkungen auf den Verdauungsprozess, einschließlich der Darmtätigkeit, und mithin auch auf das Körpergewicht, angeführt.

Häufig aber werden auch noch andere positive Eigenschaften genannt. So soll dieses Gewürz etwa auch zu einem gesunden Funktionieren des Atmungssystems und zu einer besseren Entwässerung des Organismus beitragen. Die meisten Komponenten wirken zudem antibakteriell, zweifellos ebenfalls eine sehr interessante Eigenschaft. Und schlussendlich wird Garam masala auch mit antioxidativen Wirkungen in Zusammenhang gebracht, darüber hinaus wirkt es auch positiv auf die freien Radikale im Körper. Dadurch trägt es bei zur Verhütung kardiovaskulärer Krankheiten und einer Reihe von Krebserkrankungen.

Garam masala in der Küche

Garam masala riecht angenehm und verleiht den Speisen einen pikanten Geschmack. Natürlich eignet es sich auch für traditionelle Gerichte der indischen Küche, wie z.B. Pilaw, doch kann die Gewürzmischung auch bei den verschiedensten Fleischarten, einschließlich Fisch, verwendet werden. Benutzt wird es des Weiteren zum Abschmecken von Linsen und Bohnen, und nicht zuletzt gibt man es gewöhnlich auch in Reis- und Joghurtgerichte. Wie bereits erwähnt, kann die Zusammensetzung von Garam masala verschieden sein, sodass man auch in den einschlägigen Geschäften unterschiedliche Varianten finden kann, und dies für wenig Geld. Experimentieren aber kann man mit den verschiedensten Komponenten auch zu Hause.

Rezept für eine der vielen Varianten von Garam masala: 2 Esslöffel Koriandersamen, 1 Teelöffel Kreuzkümmel und Kardamonsamen, einen halben Teelöffel ganze Gewürznelken und schwarzen Pfeffer und 2 ganze Zimtstücke mahlen. Anschließend noch eine halbe geriebene Muskatnuss hinzugeben und das Ganze noch einmal mahlen.