Echtes Süßholz und seine Wirkungen

Süßholzverbrauch wird vor allem bei Atemwegsproblemen empfohlen. Dank seiner Eigenschaften kann es nämlich bei Problemen wie Husten und Auswurf helfen, aber eins nach dem anderen…

Vorkommen: Die Verwendung dieser Pflanze geht bis in die Antike zurück. Man nimmt an, dass sie aus dem östlichen Mittelmeerraum stammt, von wo sie sich dann in alle Himmelsrichtungen ausbreitete. In unseren Breiten wird sie ungefähr seit dem 16. Jahrhundert angebaut, sie wächst selten wild. Für den Anbau von Süßholz werden gut durchlässige Böden und viel Sonne empfohlen.

Beschreibung und Wirkstoffe: Die Pflanze gehört zur Familie der Hülsenfrüchtler. Es handelt sich um eine ca. 1-2 Meter hohe ausdauernde Pflanze, die einen dicken Stängel und lange Wurzeln hat. Die Blätter sind gefiedert und eiförmig mit klebendern Rückseite. Veilchenblaur Blüten sind in langen stiel-axillären Ähren angeordnet. Die Frucht ist eine nackte braunrote Hülse. Die Pflanze blüht ungefähr von Juni bis August. Die in ihr enthaltenen Wirkstoffe sind Stärke, Saponine, Kohlenhydrate, Glykoside, ätherische Öle und dergleichen mehr.

Nützliche Teile: Süßholzwurzel wird verwendet, der im Fall gesammelt wird.

Wirkungen des Süßholzes auf den menschlichen Körper

Süßholz wird vor allem bei Atemwegsproblemen empfohlen. Dank seiner Eigenschaften kann es nämlich bei Problemen wie Husten und Auswurf helfen. Sehr gut wirkt es aber auch bei Verdauungsschwierigkeiten, das heißt bei Verstopfung, Blähungen, Magengeschwüren und dergleichen. Auch wenn Komplikationen im Zusammenhang mit Entzündungen auftreten, kann Süßholz helfen. Darüber hinaus hat es antiseptische und harntreibende Wirkung, es kann Harnsteine auflösen und hilft bei Hautproblemen.

Süßholz kann auch für die Behandlung des Stoffwechsels und zur Stärkung der Abwehrkräfte  empfohlen werden, weil es eine positive Wirkung auf das Immunsystem hat. Diese Pflanze ist jedoch auch bei ausgesprochenen Frauenprobleme zu empfehlen, vor allem bei Menstruations- und Klimakteriumsproblemen, da sie hormonelle Wirkungen hat. Sie unterstützt aber auch die Aktivität der Nebennieren, hat regenerierende Wirkung auf die Bauchspeicheldrüse, senkt den Cholesterinspiegel und kann auch bei einer Vielzahl von Allergien helfen.

Beugen Sie Nebenwirkungen vor: Eine übermäßige Konsumation wird definitiv nicht empfohlen. Neben Problemen wie Kopfschmerzen und Übelkeit kann Süßholz negative Wirkungen auf Leber, Nieren und Herz-Kreislauf -System haben und Ödeme oder Hypertonie verursachen. Dies bedeutet unter anderem, dass es generell nicht von Personen mit hohem Blutdruck verwendet werden sollte.

Rezepte aus Süßholz

  • Süßholztee: Ca. einen halben Teelöffel zerkleinerte Süßholzwurzel mit ca. 3 dl kochendem Wasser übergießen. Danach 15 Minuten ziehen lassen und dann abseihen.
  • Lakritz: Zu Hause können Sie die bekannte Süßigkeit ganz einfach selbst herstellen. Nur schälen, schneiden und die getrocknete Wurzel pürieren. Anschließend lassen Sie ihn in ein wenig Wasser kochen, bis die Masse im Topf dicht und braun-schwarz ist. Nun gießen Sie die Mischung einfach in eine Form, lassen sie festwerden und verdünnen sie.

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