Echter Lavendel: Eine schöne und aromatische Heilpflanze

Lateinischer Name: Lavandula angustifolia

Sonstige Wirkungen des Echten Lavendels
Echter Lavendel

Der Echte Lavendel gehört zu den bekanntesten Heilpflanzen überhaupt. Bei innerer Anwendung wirkt er bei Kopfschmerzen und Schwindelgefühlen……

Vorkommen: Die ursprüngliche Heimat des Lavendels ist der westliche Teil des Mittelmeerraums, mit der Zeit jedoch wurde diese Pflanze mithilfe des Menschen auch in anderen Regionen heimisch. Heute wird sie beispielsweise auch in Südeuropa und in Nordafrika gezüchtet.

Beschreibung und Wirkstoffe: Diese Pflanze gehört zur Familie der Lippenblütler, sie erreicht eine Wuchshöhe von bis zu 1 Meter. Im Grunde handelt es sich bei ihr um einen Halbstrauch, dessen Stängel dicht behaart sind. Die Blätter sind lanzettlich. Sie blüht vor allem von Juni bis Mai, wobei die Blüten blau oder violett gefärbt sind. Was die Wirkstoffe betrifft, so sind vor allem ätherische Öle, Glykoside und Gerbstoffe zu nennen.

Nützliche Bestandteile: Verwendet werden neben den Blättern vor allem die Blüten.

Wobei Lavendel ein guter Helfer sein kann

Der Echte Lavendel gehört zu den bekanntesten Heilpflanzen überhaupt. Bei innerer Anwendung wirkt er bei Kopfschmerzen und Schwindelgefühlen. Lavendeltee wird bei psychischen Beschwerden, also beispielsweise bei Schlaflosigkeit, Nervosität, Stress und Depressionszuständen empfohlen. Positive Wirkungen werden dem Echten Lavendel auch auf den Verdauungsapparat und teilweise auch auf den Blutdruck und Menstruationsschmerzen nachgesagt. Inhalieren hat positiven Einfluss auf Erkältungen und Schnupfen. Man sollte also bei Krankheiten wie Grippe, Angina, gegebenenfalls bei Stirnhöhlenentzündungen, tunlichst auf ihn zurückgreifen.

Lavendel eignet sich auch zur äußeren Anwendung. Der Duft des Lavendels beispielsweise hat beruhigende Wirkung, er hilft also zu relaxen und wirkt auch bei Schlaflosigkeit und psychischen Beschwerden. Sehr gut wirkt er auch auf die Haut, da er Mikroben daran hindert, sich zu vermehren. Versuchen kann man es mit Lavendel auch bei Problemen wie Ekzemen, Entzündungen und Akne. Lavendelöl schließlich lässt Wunden besser verheilen, regeneriert die Muskulatur und hilft bei rheumatischen Beschwerden, insbesondere in Verbindung mit Massagen.

Rezept für Lavendeltee: Rund zwei Teelöffel getrocknete Lavendelblüten mit heißem Wasser übergießen und fünf Minuten ziehen lassen, abseihen – fertig.

Sonstige Wirkungen des Echten Lavendels

Der Echte Lavendel wird dank seines angenehmen Dufts auch in der Kosmetikindustrie verwendet. Erhältlich sind etwa wohlriechende (und heilende) Badezusätze, Duftsäckchen für den Kleiderschrank und Dufterfrischer (Duftbäumchen) für Wohnräume. Die Variante für den Kleiderschrank ist besonders praktisch, da Motten im Unterschied zu den Menschen Lavendelduft ganz und gar nicht mögen. Doch auch in der Küche kommt der Echte Lavendel zum Einsatz, zum einen (vor allem in Amerika) als Bestandteil der provenzalischen Gewürze, und dann auch beim Abschmecken von Fleisch- und Fischgerichten.

Wie Lavendel gezüchtet wird

Echten Lavendel kann man aus den Samen züchten, die man in Blumenkästen in lehmigsandige Erde einpflanzt, am besten noch vor Frühlingsbeginn. Obwohl das Substrat feucht sein sollte, verträgt die Pflanze nicht allzu viel Wasser. Nach ca. 10 Tagen (mitunter auch früher) sollte die Pflanze sprießen. Sobald sie dann eine Höhe von 10 cm erreicht hat, kann man sie auch draußen einpflanzen. Sie bevorzugt ein sonniges Plätzchen, da sie Trockenheit ganz gut verträgt. Natürlich kann man den Lavendel das ganze Jahr über in Blumentöpfen ziehen, doch sollten diese doppelt so breit sein wie die Pflanze selbst. Anderenfalls wird sie nicht sehr gut gedeihen.

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