Echter Jasmin: Harmonisiert (nicht nur) durch seine Psyche

Lateinischer Name: Jasminum officiale

Der Echte Jasmin eine Pflanze der Langlebigkeit?
Echter Jasmin

Vorkommen: Der Echte Jasmin war ursprünglich in China beheimatet, wo er auch seit jeher zur traditionellen Medizin gehört. Im Laufe der Zeit breitete er sich dann auch jenseits der Grenze Ostasiens aus.

Beschreibung und Wirkstoffe: Dieser Strauch aus der Familie der Ölbaumgewächse hat grüne dünne Zweige, gegenständig stehende, unpaarig gefiederte Blätter. Die leuchtend weißen Blüten stehen in Büscheln. Die Früchte sind Beeren. Der Echte Jasmin enthält eine Reihe von Wirkstoffen (z.B. ätherische Öle), von denen viele positiv auf die Psyche wirken und perfekte antioxidative Wirkungen haben (siehe unten).

Nützliche Teile: Gesammelt werden vor allem die Blüten, die für ihren sehr angenehmen Duft bekannt sind.

Der Echte Jasmin eine Pflanze der Langlebigkeit?

Der Echte Jasmin kommt massenweise in der Aromatherapie zum Einsatz, da er eine sehr positive Wirkung auf die menschliche Psyche hat, denn er ruft gute Laune hervor und hat depressionshemmende Wirkungen. Er hilft also bei großem Stress, Anspannung und Angstgefühlen und beruhigt in relativ effektiver Weise. Von daher wird er auch gerne bei Schlaflosigkeit empfohlen. Darüber hinaus gilt er auch als Aphrodisiakum, da er die sexuelle Lust anregt. Nicht umsonst wird er denn auch als Pflanze der Freude und Liebe bezeichnet. Denn er ist in der Lage, die Psyche und ebenso auch die Beziehung der betreffenden Partner zu harmonisieren.

Beim Echten Jasmin sollten wir jedoch auch einige andere interessanten Eigenschaften nicht ignorieren. Er hilft bei der Blutzirkulation und kann das Immunsystem merklich stärken. Des Weiteren wirkt er antioxidativ, er entfernt Toxine aus dem Körper, senkt den Cholesterinspiegel und hilft auch beim Stoffwechsel. Positiv wirkt er zudem auch auf Atemwege, Verdauung, Augen, Haut, Nieren und Leber. Die Bezeichnung „Pflanze der Langlebigkeit“ muss also keineswegs eine Übertreibung sein. Frauen werden seine Hilfe im Übrigen bei Menstruationsschmerzen und während der Menopause zu schätzen wissen, und nicht zuletzt erleichtert er auch die Geburt.

Wie Echter Jasmin verwendet wird

Echter Jasmin wird auf vielerlei Weise genutzt. So stellt man aus ihm beispielsweise Jasminöl her, das dann bei den Parfums zu finden ist, aber man kann es auch in reiner Form bekommen. Angesichts des großen Aufwands aber, der mit dem Sammeln der Blüten und mit der Verarbeitung verbunden ist, ist er nicht gerade billig. Erhältlich sind auch Beutelchen für das Badewasser oder Hautmasken. Zu Hause kann man sich aus den Blättern auch einen Aufguss zubereiten, der vor allem gut für die Augen ist, gegebenenfalls auch einen leckeren Jasmintee. Dieser erfreut sich gerade in China großer Beliebtheit, wo man ihn schon seit Jahrtausenden zu schätzen weiß. Genau handelt es sich dabei um eine Kombination aus grünem Tee und Jasminblüten.

Wie Echter Jasmin gezüchtet wird

Der Jasmin kann im eigenen Haushalt als (Kletter-)Pflanze gezogen werden, die zur Zierde eines jeden Zimmers wird und dieses gleichzeitig auch noch mit Wohlgeruch erfüllt. Außerdem ist er auch sehr widerstandsfähig, sodass er also nicht die größte Pflege benötigt. Er begnügt sich mit einem hinreichend hellen Standort und gewöhnlicher Zimmertemperatur. Spezielle Ansprüche in Bezug auf Substrat oder häufiges Gießen hat er nicht. Die jungen Pflänzchen sollten von Jahr zu Jahr umgepflanzt werden. Von Frühjahr bis Herbst sollte man den Jasmin jede Woche zusätzlich düngen. Im Sommer kann man ihn rausstellen (am besten in den Halbschatten). Er überwintert bei Temperaturen zwischen 5 und 15 °C.