Die Weinrebe: Aus den gesunden Früchten wird nicht nur Wein hergestellt

Lateinischer Name: Vitis vinifera

Die Weinrebe als Quelle der Gesundheit
Die Weinrebe

Aus den Früchten der Weinrebe können natürlich die verschiedensten Weinsorten hergestellt werden. Der Wein schmeckt, er dient zur Herstellung des populären „Glühweins“, und verwendet wird er auch bei der Zubereitung von Speisen…

Vorkommen: Die Weinrebe wuchs ursprünglich in Europa, genauer gesagt im Süden und in den Zentralregionen unseres Kontinents. Nach und nach breitete sie sich jedoch auch bis nach Asien und Nordafrika aus. Wegen der Beliebtheit ihrer Früchte wird sie inzwischen in der gesamten gemäßigten Klimazone der Erde angebaut.

Beschreibung und Wirkstoffe: Es handelt sich hierbei um eine holzige Kletterpflanze aus der Familie der Weinrebengewächse, die sich mittels eines Rankenwerks an den Stützen anheftet. Eine wildwachsende Weinrebe kann eine Wuchshöhe von bis zu 30 Metern und mehr erreichen. Bei einer künstlichen Züchtung aber ist sie erheblich niedriger (max. 4 m). Sie hat rundliche Blätter und gelbgrüne Blüten. Die Früchte sind Beeren, die grün, gelb, grüngelb, rot oder auch dunkelviolett sein können und in Trauben wachsen. Zu ihren Wirkstoffen gehören Vitamine (A und C), Minerale (z.B. Eisen, Zink, Kalzium, Magnesium, Kalium und Mangan), Eiweiß, Aminosäuren, Flavonoide und Resveratrol. Deren Menge ist in den einzelnen Sorten jedoch verschieden.

Nützliche Bestandteile: Verwendet werden die Früchte, die zum Obst gezählt werden.

Die Weinrebe als Quelle der Gesundheit

Angesichts des oben beschrieben Inhalts an Wirkstoffen wird es kaum überraschen, dass die Früchte der Weinrebe dem Menschen bei so manchen Zimperlein helfen können. Zu den interessantesten Wirkungen gehören die Prävention von Herzgefäßerkrankungen und Arteriosklerose sowie die positiven Wirkungen bei Blutarmut (Anämie) und der Bildung von weißen Blutkörperchen (vor allem Weißwein). Hervorheben wollen wir zudem die ausgezeichneten antioxidativen Eigenschaften, dank denen sie den Alterungsprozess verlangsamen, sowie den positiven Einfluss auf die allgemeine Reinigung des Organismus.

Die Beeren der Weinrebe nämlich helfen dabei, Bakterien und Reste aus dem Körper zu schwämmen. Positiv wirken sie also auch auf Verdauung und Verstopfung. Dank der in ihnen enthaltenen Fruktose können sie den Körper auch mit Energie versorgen. Sie sind also an der Verbesserung der Gesamtkondition und der Tätigkeit des Organismus beteiligt. Traubenwein sollte also auf dem Speisezettel nicht fehlen. Sollten Sie zudem auch an einer Gewichtsreduzierung interessiert sein, können Sie es auch einmal mit einer Traubendiät versuchen. Deren Basis bilden die Beeren der Weinrebe, wiewohl in den verschiedenstem Varianten auch andere Lebensmittel dazugehören.

Traubenwein in der Küche

Aus den Früchten der Weinrebe können natürlich die verschiedensten Weinsorten hergestellt werden. Der Wein schmeckt, er dient zur Herstellung des populären „Glühweins“, und verwendet wird er auch bei der Zubereitung von Speisen (z.B. verschiedener Fleischgerichte auf Wein). Traubenwein wird auch bei der Herstellung alkoholfreier Getränke verwendet (auch von Weinen ohne Alkoholgehalt). Ganz ausgezeichnet schmeckt er jedoch auch alleine, als Bestandteil verschiedenster Obstsalate, und schließlich kann man ihn auch zur Herstellung hochwertiger, gesunder Zutaten, wie etwa Weinessig, benutzen.

Rezept zur Herstellung von Weinessig: 1 Liter Weiß- oder Rotwein in ein bauchiges Gefäß gießen und dessen Hals mit Stoff oder Gaze abdecken, damit keine Verschmutzungen nach innen dringen. Das Ganze fünf Wochen lang, in deren Verlauf es zur Gärung kommen wird, an einem dunklen, warmen Ort (idealerweise bei 25 bis 28°C) stehen lassen. Anschließend durchseihen und an einem dunklen – nun Mal aber kühlen – Ort aufbewahren.

Wie Weinreben gezüchtet werden

Die Liebhaber eines guten Weins hätten am liebsten natürlich einen eigenen Weinberg. Doch ist dieser Wunsch – realistisch gesehen – unerfüllbar, denn der Anbau von Weinreben ist keineswegs einfach und nimmt zudem auch viel Zeit in Anspruch. Auf der anderen Seite aber kann man sich sehr wohl einen Weinberg in Miniaturform im eigenen Garten anlegen. Dann werden Sie mindestens 25 Jahre lang über eigene schmackhafte Früchte verfügen und zudem auch noch ein interessantes ästhetisches Gartenelement Ihr Eigen nennen können. Die Weinrebe nämlich bedeckt vollständig die Konstruktion, an der sie sich anheftet. Vor dem eigentlichen Anbau sollten Sie sich in theoretischer Hinsicht gut vorbereiten, damit alles so abläuft, wie es sollte.

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