Die Möhre: ein gesundheitsförderndes Gemüse

Lateinischer Name: Daucus carota

Heilwirkungen der Möhre
Die Möhre

Die Möhre wird zum gesundheitsfördernden Gemüse gezählt, da sie positiven Einfluss auf eine ganze Reihe gesundheitlicher Beschwerden hat…..

Vorkommen: Die Möhre stammt ursprünglich aus Asien, vor allem aus den südlichen Regionen dieses Kontinents. Mit der Zeit aber wurde sie auch im Rest der Welt heimisch. Wir finden sie heute praktisch überall, was auch nicht verwundert, ist sie doch eine der beliebtesten Gemüsesorten überhaupt.

Beschreibung und Wirkstoffe: Die Möhre gehört ebenso wie beispielsweise der Liebstöckel zur Familie der Doldenblütler. Es handelt sich bei ihr um ein zweijähriges Wurzelgemüse, das im ersten Jahr Grundrosetten der Blätter bildet und in der Wurzel Nährstoffe anhäuft und im zweiten Jahr dann blüht. Es existieren zwei Unterarten. Während die Möhre, also die ursprüngliche Wilde Möhre, eine weiße Wurzel hat, weist die veredelte Möhre eine Wurzel mit verschiedenen Farben auf, unter anderem auch Rot, wobei diese Farbvariante bei uns am bekanntesten ist. Dieses Wurzelgemüse enthält in jedem Falle Vitamine (z.B. Beta-Carotin), Antioxidanten, Ballaststoffe und Mineralstoffe.

Nützliche Bestandteile: Gesammelt wird vornehmlich die Wurzel, aber mitunter werden auch die Blätter verwendet.

Heilwirkungen der Möhre

Die Möhre wird zum gesundheitsfördernden Gemüse gezählt, da sie positiven Einfluss auf eine ganze Reihe gesundheitlicher Beschwerden hat. Positiv wirkt sie beispielsweise bei der koronaren Herzkrankheit und bei rheumatischen Gelenkentzündungen, und auch als Hautschutz vor Sonnenstrahlen wird sie empfohlen. Außerdem hilft sie bei Harnsteinen, wobei sie harntreibend wirkt, und auch bei Verstopfung leistet sie gute Dienste. Vor nicht allzu langer Zeit wurde zudem festgestellt, dass die Möhre in der Lage ist, die Entwicklung von Krebserkrankungen zu beeinträchtigen.

Mag sein, dass Sie bei der Aufzählung all der positiven Wirkungen der Möhre ihren positiven Einfluss auf das Sehvermögen vermissen. Hierbei handelt es sich um eine Tatsache, die im Übrigen schon seit langem tradiert wird. Doch wenn es auch stimmt, dass dieses Gemüse positiv auf Nachtblindheit, also auf ein verschlechtertes oder erloschenes Sehvermögen bei Dämmerlicht, einwirkt und auch in gewisser Weise zu einer besseren Wahrnehmung auf der Netzhaut verhelfen kann, ist es am Ende doch nur ein Mythos, dass bei einem hinreichenden Verzehr von Möhren keine dioptrischen Mängel drohen würden und man nie eine Brille benötigen wird. Diese Probleme kann die Möhre sicherlich nicht lösen helfen.

Die Möhre in der Küche. Verwenden Sie nicht nur die Wurzel!

Bei der Zubereitung von Speisen wird vor allem die Wurzel der Möhre verwendet. Eine unverzichtbare Rolle spielt sie beim Kochen der verschiedensten Suppen, und auch als Basis so mancher Saucen wird sie verwendet. So gehört sie beispielsweise zu dem Wurzelgemüse, aus dem der traditionelle böhmische Lendenbraten gemacht wird. Dabei ist die Wurzel aber im rohen Zustand besonders gesund. Daher sollte man Möhren wenigstens hin und wieder nicht wärmebehandeln und sie entweder alleine oder als Bestandteil eines Gemüsesalats konsumieren. Möglichkeiten ergeben sich da natürlich mehr als genug.

Unsere Empfehlung: Obwohl von der Möhre in den meisten Fällen nur die Wurzel verwertet wird, macht es durchaus Sinn, auch die Blätter zu verwenden, vor allem zum Abschmecken oder Verzieren von Speisen, wie beispielsweise die Petersilie. Man sollte die Möhrenblätter also auf keinen Fall wegwerfen, sondern sie verwerten.

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