Die Gartenkresse – Ein schmackhaftes und gesundes Gewächs

Lateinischer Name: Lepidium sativum

Die Heilwirkungen der Gartenkresse
Die Gartenkresse

Viele der in der Gartenkresse enthaltenen Stoffe gehören zu den wirksamen Antioxidantien, mit deren Hilfe diese Pflanze im Kampf gegen freie Radikale gute Dienste leistet…..

Vorkommen: Die Gartenkresse ist fast auf der ganzen Welt verbreitet. Sie wächst in Europa, Asien und Afrika ebenso wie auf dem amerikanischen Doppelkontinent.

Beschreibung und Wirkstoffe: Die Gartenkresse ist eine einjährige Pflanze aus der Familie der Kreuzblütengewächse. Ihre Wuchshöhe ist mitunter recht verschieden, denn sie kann deutlich unter 30 cm, aber durchaus auch 60 cm erreichen. Der Stängel ist im oberen Teil verzweigt, die Blätter sind fiederschnittig. Die Blüten sind zumeist weiß, können jedoch auch rötlich sein. Die Gartenkresse blüht vor allem im Sommer, ihre Frucht ist eine Schote. Von den wichtigsten Wirkstoffen seien Vitamine (A, B, C und K), Minerale wie Magnesium, Kalium, Kalzium, Eisen und Phosphor genannt, doch enthält die Gartenkresse auch eine bestimmte Menge an Blatt- und Pantothensäure.

Nützliche Teile: Verwendet werden vor allem die Blätter.

Die Heilwirkungen der Gartenkresse

Viele der in der Gartenkresse enthaltenen Stoffe gehören zu den wirksamen Antioxidantien, mit deren Hilfe diese Pflanze im Kampf gegen freie Radikale gute Dienste leistet. Gleichzeitig trägt sie zur Stärkung der Immunität bei, weshalb sie beispielsweise bei Grippeepidemien sehr zu empfehlen ist, wobei sie auch bei Erkältungen und Husten positive Wirkungen zeitigt. Da sie zudem auch entzündungshemmend wirkt, sollte man sie auch bei Nieren- oder Blasenentzündungen konsumieren. Sie reinigt die Nieren und wirkt harntreibend.

Die mit einer Entgiftung des Organismus einhergehenden Wirkungen reichen jedoch noch weiter, denn sie reinigt auch das Blut, die Leber, die Gallenblase und nicht zuletzt auch den Verdauungsapparat. Sie regt die Bildung von Verdauungssäften an und wirkt auf die Verdauung insgesamt positiv. Die Gartenkresse wird jedoch auch bei Atemwegsbeschwerden, einschließlich Asthma, empfohlen, da sie die Bronchien erweitert. Man sagt ihr zudem nach, Müdigkeit verschwinden zu lassen. Darüber hinaus findet sich auch Stimmen, wonach der Verzehr von Gartenkresse speziell Frauen nach der Geburt eines Kindes zu empfehlen ist, da sie angeblich die Produktion von Muttermilch anregt.

Gartenkresse in der Küche

Geschmacklich erinnert die Gartenkresse mitunter an Radieschen, manchmal eher an Meerrettich. Typisch ist auf jeden Fall ihr etwas beißender Geschmack. Verwenden kann man sie mithin in den verschiedensten Gemüse- und Käsesalaten, gegebenenfalls in Brotaufstrichen, aber auch in Suppen und Saucen. Dabei gilt stets, dass man die Gartenkresse stets möglichst frisch konsumieren sollte, damit ihre Wirkstoffe nicht verloren gehen. Man sollte sie zudem eher für kalte Speisen benutzen, da diese eine bessere Variante als Speisen mit Wärmebehandlung darstellen.

Rezept für einen einfachen Gartenkressenaufstrich: Sahne, Rahmkäse und gehackte Gartenkressenblätter verrühren. Nun noch geriebene Sellerie dazugeben und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Wie man Gartenkresse züchtet

Die Gartenkresse gehört zu den anspruchsloseren Pflanzen. Im Grunde genügt es, die Samen auf feuchte Watte zu streuen und die Watte dann feucht zu halten. Wir empfehlen, jeden Tag zu gießen. Wenn Sie sich an dieses Verfahren halten, sollten die Samen innerhalb von drei Tagen keimen. Höchstens zehn Tage später können Sie schon ernten, was jedoch mit der größten Vorsicht geschehen sollte. Dies vorausgesetzt, wird die Gartenkresse wieder schnell nachwachsen. Gartenkresse kann man übrigens auch problemlos in den Wintermonaten – in den eigenen vier Wänden – züchten.

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