Die Aubergine ist gesund und lecker

Lateinischer Name: Solanum melongena

Die Aubergine ist gesund und lecker
Die Aubergine

Die Aubergine wird zwar als Gemüse angebaut, doch aus botanischer Sicht handelt es sich bei ihr um ein Obst, was übrigens auch für die Tomate gilt…

Vorkommen: Ursprünglich war die Aubergine in Ostindien beheimatet, mittlerweile aber wird sie auch in vielen anderen Teilen der Welt angebaut.

Beschreibung und Wirkstoffe: Die Aubergine beziehungsweise Eierfrucht ist eine einjährige Pflanze aus der Familie der Nachtschattengewächse. Sie erreicht eine Wuchshöhe von bis zu 80 cm, wobei sie einen geraden Stängel hat, aus dem kurzstielige Blätter wachsen. Die rosafarbenen bis hellvioletten Blüten erscheinen zu Beginn des Sommers. Die Frucht ist eine längliche dunkelviolette Beere mit weißgelbem Fruchtfleisch, das unter anderem Ballaststoffe, Mineralstoffe (z.B. Phosphor, Mangan, Eisen, Magnesium, Kalium und Kalzium), Vitamine, Gerbstoffe und organische Säuren enthält.

Nützliche Bestandteile: Verwendet wird das Fruchtfleisch.

Bei welchen Beschwerden uns der Verzehr von Auberginen helfen kann

Die Aubergine wird zwar als Gemüse angebaut, doch aus botanischer Sicht handelt es sich bei ihr um ein Obst, was übrigens auch für die Tomate gilt. Wie dem auch sei, die Frucht der Aubergine wird als Eierfrucht bezeichnet und ihr Verzehr kann unserer Gesundheit sehr förderlich sein. So hilft sie beispielsweise, den LDL-Cholesterinspiegel im Blut wirksam zu senken, und fördert die richtige Funktion der Leber. Darüber hinaus kann sie auch zu einer allgemeinen Entgiftung des Organismus verwendet werden, und auch ihre antioxidativen Eigenschaften, die für eine Verlangsamung des Alterungsprozesses sorgen, sollen an dieser Stelle nicht unerwähnt bleiben.

Die Aubergine wirkt darüber hinaus positiv auf das Verdauungssystem, denn es reinigt den Darm und verbessert dessen Peristaltik. Empfohlen wird sie auch all jenen, die überflüssige Kilos loswerden wollen. Erwähnt werden häufig auch die antibiotischen Wirkungen der Aubergine, und dank ihrer Fähigkeit, den Blutzuckerspiegel anzupassen, müssen auch Diabetiker nicht auf sie verzichten. Nicht zuletzt kann man auf die Aubergine auch zwecks äußerer Anwendung zurückgreifen, denn sie hat positiven Einfluss auf Rheuma, Hautverletzungen und Ekzeme. Aber Vorsicht! Es mag Personen mit Rheumaleiden oder Ekzemen geben, denen sie nicht unbedingt guttut. Diese sollten sich nach einem anderen Mittel umsehen.

Die Aubergine in der Küche

Die Aubergine schmeckt roh relativ bitter, zudem enthält sie den giftigen Stoff Solanin. Vor dem Verzehr sollte man sie also wenigstens kurz wärmebehandeln. In tschechischen Küchen verwendet man sie derzeit weniger als andere Vertreter aus der Familie der Nachtschattengewächse (z.B. Kartoffeln, Tomaten und Paprika). Nichtsdestotrotz nimmt ihr Verbrauch stetig zu. Sie ist nämlich leicht zu schälen und zu portionieren und eignet sich als Beilage zu den verschiedensten Gerichten. Man kann sie in Kombination mit anderem Gemüse, aber auch mit Fisch verwenden, und sehr zu empfehlen ist sie auch zum Grillen.

Rezept für gegrillte Auberginen: Aubergine längs in ca. 5 mm dicke Scheiben schneiden. Anschließend in 1 dl Olivenöl geben, das mit zwei gepressten Knoblauchzehen, einer grob gehackten Petersilie und Basilikum, 3 Esslöffel Zitronensaft und gemahlenem Pfeffer je nach Geschmack verrührt wurde. 1 Stunde liegen lassen, abtropfen lassen, von beiden Seiten grillen und salzen.

Wie Auberginen gezüchtet werden

Man kann Auberginen natürlich im Geschäft kaufen, so mancher aber zieht sie lieber selbst, um sie möglichst frisch genießen zu können. Idealerweise pflanzt man sie gegen Ende des Winters in ein feuchtes Substrat ungefähr 1 cm tief. Allerdings nicht draußen, sondern vorerst in der Wohnung oder im Gewächshaus. Wenn die Temperaturen draußen auf ca. 20 °C steigen, kann man sie in den Garten umpflanzen, aber im Grunde kann man sie auch die ganze Zeit über zu Hause ziehen. Eine gute Pflege vorausgesetzt, werden die Früchte der Aubergine ungefähr im August reif sein.

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