Der Zweigrifflige Weißdorn ist gut für das Herz und beruhigt

Lateinischer Name: Crataegus oxyacantha/laevigata

Die Heilwirkungen des Weißdorns
Der Zweigrifflige Weißdorn

Der Zweigrifflige Weißdorn ist ein traditioneller Bestandteil der Volksmedizin. Kräuterweiber haben ihn schon seit Menschengedenken verwendet…..

Vorkommen: Der Zweigrifflige Weißdorn wächst in einigen Regionen Asiens und Afrikas, vor allem aber findet man ihn in Europa.

Beschreibung und Wirkstoffe: Es handelt sich hierbei um einen Strauch bzw. Baum aus der Familie der Rosengewächse, der eine Wuchshöhe von bis zu 7 oder sogar 8 Metern erreichen kann. Er hat gelappte Blätter und weiße oder rosafarbene Blüten. Die Früchte sind rote Apfelfrüchte. Der Weißdorn trägt zudem relativ lange, spitze Dornen. Von den Wirkstoffen wären Flavonoide, Gerbstoffe, Saponine, Pektine, Carotine und die Vitamine B und C zu nennen.

Nützliche Bestandteile: Verwendet werden die Blätter und die Blüten, die im Mai und Juni gepflückt werden; außerdem die Früchte, die im September und Oktober reif werden.

Die Heilwirkungen des Weißdorns

Der Zweigrifflige Weißdorn ist ein traditioneller Bestandteil der Volksmedizin. Kräuterweiber haben ihn schon seit Menschengedenken verwendet. Die in ihm enthaltenen Wirkstoffe nämlich haben einen positiven Einfluss insbesondere auf die Herztätigkeit, wobei sie bei Herzklopfen oder bei Herzschwäche wirken, außerdem senken sie den Blutdruck und verbessern die Durchgängigkeit von Gefäßen und Adern. Versuchen sollten es mit dem Weißdorn also beispielsweise Personen mit kardiovaskulären Problemen. Mitunter wird er nicht nur als Präventivmaßnahme gegen Infarkt empfohlen, sondern auch als geeignetes Mittel zur Rekonvaleszenz eines bereits erlittenen Infarkts.

Den Zweigriffligen Weißdorn sollten auch jene einmal versuchen, die erhöhtem Stress oder einer übermäßigen psychischen Anspannung ausgesetzt sind oder unter Schlaflosigkeit leiden, denn bei längerer Anwendung hat er recht interessante Wirkungen.  Außerdem wird ihm auch ein positiver Einfluss auf die negativen Begleiterscheinungen der Menopause nachgesagt. Die einzelnen Teile des Weißdorns haben dabei keine unerwünschten Nebenwirkungen. Sollten Sie hingegen seine positiven Wirkungen noch steigern wollen, so empfehlen wir, ihn zusammen mit Sanddorn zu verwenden (siehe unten).

Wie man den Weißdorn verwendet

Blätter, Blüten und Früchte werden getrocknet, wobei sie in einem geschlossenen Gefäß an einem dunklen Platz aufbewahrt werden sollten. Zubereiten kann man daraus beispielsweise Tee. Dazu genügt es, 1 Teelöffel der getrockneten Früchte und Blüten mit 200 ml heißem Wasser zu übergießen und dann ca. 10 Minuten ziehen lassen. Anschließend nur noch abseihen und fertig ist der Tee! Idealerweise sollte man drei Tassen Tee pro Tag trinken. Sollten Sie keine Lust haben, die einzelnen Teile des Weißdorns selbst zu pflücken und zu trocknen, können Sie diese natürlich auch in einem Geschäft kaufen. Außerdem sind diese auch häufig Bestandteil einer Reihe von Teemischungen, die ebenfalls erhältlich sind.

Rezept für Marmelade aus Weißdorn und Sanddorn: 1 kg Weißdornfrüchte so lange auf unterster Stufe kochen, bis sie weich sind. Anschließend auspressen. Den Saft von 1 kg Sanddornfrüchten auspressen und verrühren. 1 Kg Zucker dazugeben und erneut auf unterster Stufe zum Kochen bringen und warten, bis diese Mixtur geliert.

Wie man Zweigriffligen Weißdorn züchtet

Heilwirkungen werden insbesondere den unveredelten Varianten des Weißdorns nachgesagt. Dessen Blüten verströmen zudem einen relativ unangenehmen Geruch. Auf der anderen Seite handelt es sich um einen optimalen Strauch zum Züchten von Hecken, der den Garten vor Wind und unerwünschten Blicken von Passanten schützen kann. Der Weißdorn gedeiht am besten in einem trockenen Boden, der neutral – oder noch besser – basisch sein sollte. Er gedeiht sowohl in der Sonne als auch im Halbschatten, erfreulich ist auch seine Beständigkeit gegen Trockenheit und Frost.

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