Cayennepfeffer: Ein scharfes Gewürz aus Chilis

Wirkungen des Cayennepfeffers auf die Gesundheit des Menschen
Cayennepfeffer

Während Chilis oder Peperoni für die einen absolut ungenießbar sind, werden sie von anderen geradezu vergöttert. Zurückzuführen ist dieser scheinbare Widerspruch auf ihren häufig sehr scharfen Geschmack. Die verschiedenen Chilisorten werden – im getrockneten Zustand – als Cayennepfeffer bezeichnet. Verwendet wird er als scharfes Gewürz für die verschiedensten Gerichte. Wir weisen jedoch darauf hin, dass diese Bezeichnung eine ungenaue Übersetzung der englischen Bezeichnung „cayenne pepper“ ist. Das erste Wort steht für eine der Sorten (Cayenne), doch kann „pepper“ sowohl Pfeffer als auch Paprika bedeuten. Mit Pfeffer aber hat Cayennepfeffer, abgesehen von dem scharfen Geschmack, natürlich nichts zu tun.

Wirkungen des Cayennepfeffers auf die Gesundheit des Menschen

Chilis enthalten die verschiedensten Wirkstoffe wie beispielsweise die Vitamine A, B und C, eine Reihe wichtiger Minerale (Kalium, Kalzium usw.) sowie das Alkaloid Capsaicin, das deren scharfe Komponente bildet, dabei aber auch segensreiche Wirkungen auf unsere Gesundheit hat. Cayennepfeffer ist beispielsweise unbedingt bei Problemen mit dem Verdauungsapparat zu empfehlen, denn er fördert die Verdauung, wirkt positiv auf den Magen und die Darmperistaltik. Darüber hinaus verbessert er den Fettstoffwechsel und die Entgiftung des Körpers. Er kann also zu einem effektiven Helfer bei der Reduzierung des Körpergewichts werden.

Durch den Verzehr von Cayennepfeffer kann der Schleim aus der Lunge leichter freigesetzt werden, sodass er auch bei Grippe und Erkältungen zu empfehlen ist. Positiv wirkt er auch auf das kardiovaskuläre System, und dies einschließlich der Vorbeugung von Herzrhythmusstörungen. Nachgesagt werden ihm auch entzündungshemmende, antiallergene und antibakterielle, ja sogar antikarzinogene Wirkungen. Auch bei der äußeren Anwendung kommt Cayennepfeffer schon seit jeher zum Einsatz, so etwa bei Hemmatomen, Krampfadern, Frostbeulen, Schnittwunden und Gelenkschmerzen.

Cayennepfeffer als Gewürz

In der Küche verwendet man Cayennepfeffer vor allem dazu, den Speisen einen pikanten Geschmack zu verleihen. Daraus ergibt sich fast schon automatisch, dass er häufig anstelle von Pfeffer oder gemahlenem scharfem Paprika verwendet wird. Man kann aus Cayennepfeffer also ein scharfes Basisgewürz für die Küche machen, doch sollte man es angesichts der außergewöhnlichen Schärfe des Cayennepfeffers auch nicht damit übertreiben. Man kann Cayennepfeffer auf jeden Fall bei der Zubereitung von Gerichten aus der indischen und mexikanischen Küche verwenden, darüber hinaus aber auch bei Saucen, gegebenenfalls bei Fleisch-und Gemüsegerichten.

Rezept für ein Getränk zur Entgiftung des Körpers: Füllen Sie ein Glas bis zur Hälfte mit Wasser und geben Sie den Saft einer ausgepressten Zitrone, 2 Esslöffel Ahornsirup und eine Prise Cayennepfeffer dazu. Nun noch etwas Wasser nachgießen und gut verrühren.

Wie die Chilisorte Cayenne gezüchtet wird

Die Samen in Wasser aufweichen und anschließend in lockeren Boden geben. Der Feuchtigkeit muss anfangs ständig erhalten bleiben. Die Pflanze benötigt zum Keimen genügend Wärme. In den kühlen bzw. kalten Monaten züchtet man ihn in der Wohnung, idealerweise bei einer Temperatur von 20 bis 25 °C. Nach dem Keimen sollte für genügend Licht gesorgt werden, doch sollten die Temperaturen nun nicht über rund 20 °C hinausgehen. In der Folgezeit wird dann nicht mehr so viel Wasser wie zu Beginn erforderlich sein. Bitte achten Sie darauf, bei der Ernte stets Handschuhe zu tragen, denn wenn Sie sich mit den Händen die Augen reiben, nachdem Sie die Chilis zuvor angefasst haben, wird dies für Sie zu einem Erlebnis werden, um das Sie sicher nicht zu beneiden sein werden.