Cashewnüsse sind gar keine Nüsse, aber helfen tun sie trotzdem

Wirkungen der Cashewnüsse
Cashewnüsse

Cashewnüsse sind dabei, ebenso beliebt zu werden wie die traditionell verwendeten Hasel-, Wal- und Erdnüsse. Bei Cashewnüssen handelt es sich eigentlich um die Kapseln aus der Scheinfrucht des Cashew- oder Nierenbaumes (Anacardium occidentale L.), der zur Familie der Sumachgewächse gehört. Beheimatet ist dieser Baum in Südamerika, genauer gesagt in Brasilien, von wo er sich dann in die ganze Welt ausbreitete, wozu nicht zuletzt auch die Konquistadoren beitrugen. Dass es sich bei Cashewnüssen strenggenommen nicht um Nüsse handelt, tut der Tatsache, dass sie sehr gesund sind, keinen Abbruch.

Das könnte Sie interessieren: Zur Familie der Sumachgewächse zählt unter anderem auch der Mangobaum, dessen Frucht, die Mango, ebenfalls ein gesundheitsförderndes Nahrungsmittel ist.

Wirkungen der Cashewnüsse: Ein natürliches Antidepressivum etc.

Cashewnüsse sind ein ausgezeichneter Wirkstofflieferant. Sie enthalten nämlich beispielsweise Tannine, Tryptophan, die Vitamine B1, B2 und C sowie Mineralstoffe, neben Magnesium beispielsweise Phosphor, Mangan, Kupfer und Zink, dazukommen noch große Mengen an Omega-3-Fettsäuren. Von den positiven Wirkungen wäre in erster Linie die Stärkung des Nervensystems zu nennen. Empfohlen werden Cashewnüsse daher bei Gereiztheit, Nervosität und sogar bei Depressionen. Sie stellen also ein wirksames natürliches Antidepressivum dar, das im Übrigen auch die Gedächtnisfunktion verbessert.

Zum Verzehr von Cashewnüssen kann auch bei großen psychischer und physischer Müdigkeit und bei Schwächegefühlen geraten werden. Auch bei schlechter Verdauung und bei Verstopfung helfen sie. Gleiches gilt im Falle von Herzbeschwerden, also beispielsweise bei einer Arhythmie. Außerdem helfen sie, den Cholesterinspiegel zu senken, und den Gefäßen sind sie auch förderlich. Positiven Einfluss haben sie auf die Muskeln, das Sehvermögen, die Haut, die Finger- und Fußnägel und die Haare. Nicht unerwähnt lassen wollen wir ihre antioxidativen Wirkungen und ihre schützende Wirkung gegen Gallensteine, empfohlen werden sie auch bei Angina pectoris. Während sie bei Männern die Spermienproduktion fördern, helfen sie Frauen unter Umständen bei einer schmerzhaften Menstruation.

Hinweis: Cashewnüsse kann man sich zwar jeden Tag gönnen, doch sollte man bei der gesalzenen Variante vorsichtig sein. Salz nämlich, zumal klassisches Küchensalz, kann nicht gerade als gesund bezeichnet werden. Und nicht verschweigen wollen wir in diesem Zusammenhang auch, dass es sogar eine Salzallergie gibt.

In welcher Form Cashewnüsse erhältlich sind

Wenn Sie sich für den Kauf von Cashewnüssen entschieden haben, bietet sich Ihnen eine ganze Reihe von Möglichkeiten. Die gesalzene Variante haben wir bereits erwähnt. Daneben gibt es auch absolut natürliche, geröstete Cashewnüsse, gegebenenfalls mit verschiedenen Zusätzen, wie etwa Karob, Schokolade oder Honig. In entsprechenden Läden bekommt man auch Cashew-Butter, die Ihr Frühstück zweifellos bereichern wird. Cashewnüsse können natürlich auch verwendet werden, um bestimmten Speisen, beispielsweise Salaten, eine besondere geschmackliche Note zu verleihen. Mit anderen Worten: Ihrer kulinarischen Phantasie sind in dieser Hinsicht keine Grenzen gesetzt.

Etwas Interessantes zum Schluss: Die Scheinfrüchte des Cashewbaumes, die auch als „Cashewäpfel“ bezeichnet werden, werden in einigen Teilen der Welt ebenfalls verwertet, z.B. in dem sie zu Kompott oder Marmelade verarbeitet werden.

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