Bärlauch: eine wirksame Frühjahrsentgiftung

Lateinischer Name: Allium ursinum L.

Heilwirkungen des Bärlauchs
Bärlauch

Der Bärlauch ist einer der ersten Frühlingsboten, der uns ebenso wie beispielsweise das Kleine Schneeglöckchen sehr gut dabei helfen kann, wieder neue Vitalität zu tanken, denn es handelt sich hierbei um ein sehr wirksames Mittel zur Entgiftung des Organismus.

Vorkommen: Der Bärlauch ist in erster Linie eine europäische Pflanze, die an vielen Orten des Alten Kontinents vorkommt. Sie wächst mithin auch in unseren Breiten, vor allem in Mähren und in Nordostböhmen.

Beschreibung und Wirkstoffe: Diese Pflanze gehört zur Familie der Amaryllisgewächse, zu denen im Übrigen auch der Knoblauch gehört. Es handelt sich bei ihm um eine ausdauernde Pflanze, die stellenweise eine Wuchshöhe von bis zu 50 cm erreicht. Sie verfügt über eine unterirdische Zwiebel, und die Laubblätter sind durchweg grundständig und verbreitern sich in eng elliptische bis eiförmige Blattspreite. Der Blütenstand besteht aus einer Scheindolde, die sich aus bis zu 20 weißen Blüten zusammensetzt. Die Frucht ist eine Fruchtkapsel. Der Bärlauch enthält Silicium, Bitterstoffe, Mineralstoffe und eine große Menge an Vitamin C.

Nützliche Bestandteil: Gesammelt werden das Blattwerk bzw. die Blätter und die Zwiebeln.

Heilwirkungen des Bärlauchs

Der Bärlauch ist einer der ersten Frühlingsboten, der uns ebenso wie beispielsweise das Kleine Schneeglöckchen sehr gut dabei helfen kann, wieder neue Vitalität zu tanken, denn es handelt sich hierbei um ein sehr wirksames Mittel zur Entgiftung des Organismus. Denken Sie aber daran, dass er durch Trocknen an Wirksamkeit verliert, Sie sollten ihn also nur frisch konsumieren. Wenn Sie das Frühjahr also tatsächlich mit einer Reinigung beginnen wollen, dürfte es kein Problem sein, sich Bärlauch zu beschaffen, zumal man ihn auch problemlos selbst anbauen kann.

Das könnte Sie interessieren: Haben Sie sich schon einmal gefragt, wie diese Pflanze wohl an ihren Namen kam? Nun, seinen Namen verdankt der Bärlauch dem Umstand, dass er bei Bären so beliebt ist. Die nämlich lassen ihn sich nach ihrem langen Winterschlaf so richtig gut schmecken. Nicht nur der Mensch weiß den Bärlauch im Frühling also zu verwenden.

Positiv wirkt der Bärlauch auch auf den Blutdruck und den Blutzucker- und Cholesterinspiegel. Zudem reinigt er das Blut und hat auch einen positiven Einfluss auf das Herz. Gleichzeitig stellt er eine ausgezeichnete Prävention gegen kardiovaskuläre Erkrankungen dar. Außerdem ist er ein gutes Mittel gegen Schimmelpilze, Mykose und Bakterien sowie gegen Darmparasiten. Außerdem kommt er bei Verdauungsbeschwerden, einschließlich Durchfall, zum Einsatz. Empfohlen wird er auch bei Grippe und Erkältungen und nicht zuletzt bei Erkrankungen der oberen Atemwege. Des Weiteren wirkt er harntreibend, antibiotisch und antioxidantisch. Sogar bei Krebserkrankungen soll er schon geholfen haben.

Bärlauch in der Küche

Wie bereits erwähnt, sollte man Bärlauch in einem möglichst frischen Zustand verwenden. Vom Geschmack her erinnert diese Pflanze an „klassischen“ Knoblauch, doch ist sie nicht so aromatisch. Sie können Bärlauch ganz einfach auf einer Schnitte Brot mit Butter genießen oder ihn Salaten beimischen. Seine frischen Blätter eignen sich bestens, um Suppen oder Saucen bzw.  Fleisch abzuschmecken. Ganz ausgezeichnet macht er sich auch in einem Risotto. Die Blätter können als Spinatersatz verwendet werden. Falls Sie also bislang ohne Bärlauch in der Küche auskamen, warten Sie auf den Frühling und nehmen Sie ihn dann in Ihren Speisezettel auf.

Rezept für einen Salat mit Bärlauch: Die Blätter dieser Pflanze waschen und schneiden. Dasselbe tun Sie mit Tomaten. Danach alles verrühren. Dazu noch Olivenöl, Salz und Pfeffer.

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