Ananas: Ein ausgezeichnetes Obst, mit dem Sie ihrer Gesundheit etwas Gutes tun

Heilwirkungen der Ananas
Ananas

Die Ananas ist ein bekanntes tropisches Obst, das ursprünglich in Südamerika heimisch ist. Sie stammt von einer Pflanze, deren lateinischer Name Ananas comosus lautet und die von der Fachwelt der Familie der Bromeliengewächse zugeordnet wird. Sie erreicht eine Wuchshöhe von bis zu 120 cm. Zu ihren charakteristischen Eigenschaften gehören nicht nur die relativ spezifischen Früchte, sondern auch die Blätter in der aus dem Boden wachsenden Rosette. Die Ananas ist jedenfalls sehr schmackhaft, weniger bekannt ist hingegen, dass es sich bei ihr um ein sehr gesundes Obst handelt. Sollten Sie die Ananas also in der Vergangenheit eher ignoriert haben, ist nun der Zeitpunkt gekommen, diesen Fehler schnellstmöglich zu korrigieren.

Heilwirkungen der Ananas

Obwohl die Ananas überwiegend aus Wasser besteht, enthält sie auch eine Vielzahl an Wirkstoffen. Konkret handelt es sich dabei um Vitamine, insbesondere um solche aus der Gruppe A, B und C, sowie um Mineralstoffe wie Eisen, Kalzium und Kalium, und nicht zuletzt um das Enzym Bromelin, das Eiweiß abbaut und daher natürlich auch für die Verdauung förderlich ist. Der Verzehr von Ananas wird auch bei Verdauungsproblemen, einschließlich Durchfall, empfohlen. Bromelin schützt zudem den Darm und hat entzündungshemmende Wirkungen, sodass es also auch Schmerzen und Schwellungen lindert, und schließlich trägt es sogar dazu bei, dass Wunden nach Verletzungen und Operationen schneller verheilen.

Die regelmäßige Zuführung von Bromelin ist auch als hochwertige Prävention gegen verschiedene Herzerkrankungen wichtig. Zu danken ist dies seiner Fähigkeit, die Durchblutung zu verbessern und Blutgerinnsel aufzulösen. Zu erwähnen wäre darüber hinaus die krebsbekämpfende Wirkung, die auch wissenschaftlich schon nachgewiesen werden konnte. Die Ananas hat positiven Einfluss auf die Bauchspeicheldrüse, ebenso auf die Haare, die Fingernägel und die Haut, wobei sie beispielsweise helfen kann, Pigmentflecken aufzuhellen. Das Trinken von Ananassaft wird auch bei verschiedenen Diäten empfohlen, und sogar aphrodisische Wirkungen scheinen nicht ausgeschlossen.

Hinweis: Sie sollten nur reife Ananas konsumieren, denn unreife Früchte enthalten eine größere Menge an Säuren. Diese wiederum wirken negativ auf den Zahnschmelz und sind auch dazu angetan, den Magen zu reizen, auch Hautreizungen sind möglich. Allgemein wird zudem davon abgeraten, Ananas während der Schwangerschaft zu konsumieren.

Was man aus Ananas zubereiten kann

Die Ananas kann natürlich roh gegessen werden. Dazu genügt es, die schuppenförmige Schale zu entfernen. Dank ihres hohen Wassergehalts und süßen Geschmacks wird sie vor allem in den Sommermonaten geschätzt, wenn Ananassaft als Erfrischungsgetränk gefragt ist. Weitere Zubereitungsalternativen bieten Ananasgelee und Ananaskompott. Auch als Komponente von Salaten, gegebenenfalls von Südspeisen, wird die Ananas vielfach verwendet. Die Ananas kann sogar gebacken oder gegrillt werden, sodass man sie auch als Bestandteil von Fleisch- und Gemüsespießen finden kann. Und wir fügen hinzu, dass sie auch getrocknet ganz ausgezeichnet schmeckt. Zubereitungsmöglichkeiten gibt es mithin mehr als genug. Also nichts wie ab in den nächsten Bioladen oder Supermarkt.

Rezept für gegrillte Ananas: Für den Sommer empfehlen wir beispielsweise die simple Zubereitung dieser Leckerei. Hierfür reicht schon 1 Ananas. Diese schälen und waschen. Dann in Scheiben schneiden, mit Honig bestreichen und rund eine Stunde liegen lassen (ab und zu wenden). Dann das Ganze auf einen Grill legen – jeweils ca. 5 Minuten auf jeder Seite liegen lassen.

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