Amarant: Eine gesunde zuträgliche Pflanze aus Amerika

Wie man Amarant zubereitet
Amarant

Vielleicht ist Ihnen der Name „Amarant“ schon einmal zu Ohren gekommen, konnten ihn aber irgendwie nicht zuordnen. Nun, es handelt sich hierbei um eine andere Bezeichnung für die botanische Familie der Fuchsschwanzgewächse, zu der über 60 Pflanzenarten gehören. Beheimatet ist diese Familie auf dem amerikanischen Doppelkontinent, wo sie bereits von den Maya, Azteken und Inkas genutzt wurde. Amarant ist ein sog. Pseudogetreide, ähnlich wie beispielsweise Quinoa. Es handelt sich hierbei also nicht um Getreide, obwohl gewisse Ähnlichkeiten bestehen und auch die Zubereitung ganz ähnlich sein kann. Auf der anderen Seite aber enthält der Amarant kein Gluten, was bedeutet, dass er zu den Pflanzen gehört, die für Zöliakie-Patienten geeignet ist. Seine Konsumation kann als gesundheitsfördernd bezeichnet werden.

In welcher Hinsicht Amarant wichtig für die Gesundheit ist

Konsumiert werden vor allem die Körner des Amarant. Im Hinblick auf die Heilwirkungen nämlich enthalten diese eine ganze Reihe von Wirkstoffen. Sie sind eine ergiebige Quelle von pflanzlichen Proteinen und Ballaststoffen, darüber hinaus befinden sich in ihnen die essentielle Aminosäure Lysin, der ungesättigte Kohlenwasserstoff Squalen, Fette mit ungesättigten Fettsäuren, Vitamin E und Mineralstoffe wie etwa Eisen, Kalzium und Zink. Schon alleine daraus wird also deutlich, dass der Verzehr von Amarantsamen zu empfehlen ist. Welche konkreten Wirkungen aber haben diese?

Zunächst einmal senken sie den Cholesterinspiegel im Blut, sodass es sich hierbei also um eine wirksame Prävention gegen die verschiedensten Herzerkrankungen handelt. Vorbeugend wirken sie auch gegen Arteriosklerose, also gegen Arterienverkalkung, und gleichzeitig fördern sie die Immunität des Organismus. Angeblich senken sie auch den Blutzuckerspiegel, was bei Diabetes wichtig ist. Und eine positive Wirkung haben sie auch bei Verstopfung. Vermutlich wirken sie auch präventiv gegen Krebserkrankungen, beispielsweise gegen Brustkrebs oder Lungenkrebs.

Tipp: Angesichts des hohen Gehalts an pflanzlichem Eiweiß und Eisen wird Amarant häufig auch Vegetariern und Veganern empfohlen. Oben hatten wir zudem bereits die Zöliakie-Patienten erwähnt. Aber Vorsicht! Einige Produkte mit Amarantmehl enthalten auch Weizenmehl, sodass eine gewisse Vorsicht geboten ist.

Wie man Amarant zubereitet

Amarantmehl kann im Grunde wie „klassisches“ Mehl verwendet werden, also beispielsweise zum Backen verschiedener Speisen. Darüber hinaus kann man Amarant auch zum Andicken von Suppen und Saucen benutzen. Auch die Samen selbst können speziell zubereitet werden, man kann sie dünsten oder rösten, wonach sie einen nussigen Geschmack annehmen. Zudem eignen sie sich auch für Salate, bzw. für Müsli und Jogurts. Neben den Samen werden mitunter auch die Blätter des Amarant verwendet, ebenfalls für Salate, wobei man sie auch gleich wie Spinat zubereiten kann. Der Möglichkeiten gibt es also viele.

Rezept für Amarant-Plätzchen: Es geht ganz einfach. Die Amarantsamen spülen und anschließend höchstens 30 Minuten auf kleiner Flamme kochen, und zwar in ungefähr der doppelt so großen Wassermenge. Auf diese Weise erhalten Sie einen Brei, den Sie dann nur noch mixen und nach Belieben würzen, und schon können Sie mit diesem „Teig“ Ihre Plätzchen backen.

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