Aloe vera: Eine Heilpflanze für die innere und äußere Anwendung

Lateinischer Name: Aloe barbadensis

Heilwirkungen der Aloe vera
Aloe vera

Angesichts des hohen Gehalts an den oben erwähnten Stoffen wirkt die Aloe vera ausgezeichnet auf die menschliche Gesundheit. Positive Wirkungen sind beispielsweise bei Verdauungsproblemen zu beobachten, also etwa bei Sodbrennen, Durchfall oder Verstopfung….

Vorkommen: Die Aloe vera bzw. Echte Aloe ist heute in den trockenen Regionen aller Kontinente, mit Ausnahme der Antarktis, zu Hause. Die ursprüngliche Heimat dieser Pflanze ist jedoch nicht genau bekannt, wahrscheinlich aber war dies der Norden Afrikas.

Beschreibung und Wirkstoffe: Es handelt sich hierbei um eine ausdauernde Grünpflanze aus der Familie der Affodillgewächse, die eine Wuchshöhe von bis zu 90 cm erreichen kann. Ihre lanzettlichen Blätter sind spitz zulaufend. Die gelbroten Blüten zeigen sich im August und wachsen in einem geraden traubenförmigen Blütenstand. Die Frucht ist eine dreifächrige Kapsel. Die Aloe vera enthält eine große Menge an Wirkstoffen. Dabei handelt es sich unter anderem um Vitamine (A, C, E, aber auch B12), Minerale (z.B. Magnesium, Zink, Kalzium, Kalium und Mangan), Aminosäuren, Glykoside, Verdauungsenzyme, Saponine und Antrachinoine.

Nützliche Bestandteile: Verwendet wird vor allem das Gel aus den Blättern dieser Pflanze.

Heilwirkungen der Aloe vera

Angesichts des hohen Gehalts an den oben erwähnten Stoffen wirkt die Aloe vera ausgezeichnet auf die menschliche Gesundheit. Positive Wirkungen sind beispielsweise bei Verdauungsproblemen zu beobachten, also etwa bei Sodbrennen, Durchfall oder Verstopfung. Auf den Verdauungsapparat hat sie allgemein eine wohltuende Wirkung, was auch für Magengeschwüre und die verschiedensten Darmbeschwerden gilt. Positiven Einfluss kann sie auch bei Personen haben, die Allergien gegen bestimmte Lebensmittel haben. Zu empfehlen ist sie aber auch bei Virusinfektionen, sofern die betreffende Person Probleme mit Immunität, Stoffwechsel, Leber oder Bauchspeicheldrüse hat. Und nicht zuletzt hilft die Aloe vera auch beim Ausscheiden von Galle.

Auch bei äußerer Anwendung kann die Aloe vera mit interessanten Wirkungen aufwarten. In erster Linie ist sie dazu geeignet, Sie effektiv von Ihren Hautproblemen zu befreien, einschließlich Akne, Enzyme, Schuppen und trockener Haut. Sie hat also unmittelbare Schönheitswirkungen. Darüber hinaus ermöglicht sie einen besseren Heilungsverlauf bei Verbrennungen, Narben und Verbrühungen. Sie kann zudem bei ungesunden Haaren und Fingernägeln sowie bei Problemen mit der Mundhöhle helfen. Zu empfehlen ist sie also beispielsweise nach dem Ziehen von Zähnen, da sie heilend auf das Zahnfleisch einwirkt. Anwenden kann man sie ebenfalls bei Gelenkentzündungen.

Aloe vera in der Küche

Aloe vera kann man auch zu Hause züchten (siehe unten) und sie dann vor allem für Getränke verwenden. Dazu schneidet man zunächst die stacheligen Ränder ab, anschließend entfernt man die grüne Schale und löst dann das farblose Gel heraus. Dieser Prozess darf nicht zu leicht genommen werden, denn der grüne Teil der Blätter kann Unwohlsein und Durchfall verursachen! Auch sollte man die empfohlene Tagesdosis, also rund 5 Esslöffel, auf keinen Fall überschreiten, da sich anderenfalls die gleichen Beschwerden einstellen können. Aloe vera ist in unterschiedlichen Formen natürlich auch in den einschlägigen Geschäften erhältlich.

Wie man die Echte Aloe züchtet

Man kann die Aloe vera zu Hause am einfachsten als Zimmerpflanze halten. Ideal wäre ein leichter durchlässiger Boden. Häufiges Gießen ist nicht notwendig. Da sie jedoch genügend Sonnenstrahlen benötigt, sollte man sie im Sommer im Freien halten. Nur bei wirklich großer Hitze sollten Sie die Pflanze in den Schatten setzen. Auch stärkere Winde mag die Pflanze nicht. Im Winter gehört die Echte Aloe ins Haus, und zwar an einen trockenen und eher kühlen Platz. Dort nämlich wird sie gedeihen.