Ahornsirup – ein gesunder Süßstoff

Ahornsirup
Ahornsirup

Liwanzen (Dalken), Waffeln und Eisbecher mit Ahornsirup sind aus vielen amerikanischen Filmen bestens bekannt. Und das ist kein Zufall, denn diese Zutat stammt von einem Laubbaum namens Zucker-Ahorn, der ursprünglich in Nordamerika beheimatet war. Ja er ist sogar der Nationalbaum Kanadas, was wiederum keinen Eishockeyfan überraschen dürfte, ziert das Ahornblatt doch die kanadische Nationalflagge.

Mittlerweile wächst der Zucker-Ahorn zwar auch in Deutschland, doch von einer nennenswerten wirtschaftlichen Nutzung seinerseits kann keine Rede sein. Auf dem nordamerikanischen Kontinent hingegen wird sein süßer Saft schon seit Jahrhunderten zur Gewinnung von Ahornsirup verwendet. Es muss jedoch hinzugefügt werden, dass dieser Saft mitunter auch aus anderen Ahornarten gewonnen wird. Aber wie auch immer, neben Honig und Zucker handelt es sich hierbei um den heute meistverwendeten Süßstoff überhaupt. Wenn Sie eine Schwäche für Süßspeisen haben, sollten sie mit Ahornsirup unbedingt den herkömmlichen Zucker ersetzen, denn zu diesem bildet er ganz einfach die gesündere Alternative.

Welche Stoffe enthält Ahornsirup?

Ahornsirup gehört zum sog. Superfood, was bedeutet, dass er viele Komponenten enthält, die sich sehr positiv auf die menschliche Gesundheit auswirken. Bei diesem Süßstoff handelt es sich konkret um Mineralstoffe (z.B. Zink, Eisen, Kalium, Mangan, Kalzium und Phosphor), die Vitamine B, B2, (Riboflavin) und D sowie eine ganze Menge von Aminosäuren. Ahornsirup enthält zwar weniger Kalorien als Honig, dafür aber logischerweise mehr als Zucker. Beide Konkurrenz-Süßstoffe aber schlägt er durch seinen Nährwert.

Wirkungen des Ahornsirups

Abgesehen davon, dass er ein gesünderer Süßstoff ist als beispielsweise Zucker, haben die Stoffe, die in Ahornsirup enthalten sind, eine ganze Reihe von positiven Wirkungen auf die menschliche Gesundheit. Er wirkt beispielsweise positiv auf das Immunsystem, auf die Hormonproduktion und das kardiovaskuläre System, und noch dazu schützt er die Gefäße vor dem „bösen“ LDL-Cholesterin. Nicht zu vergessen auch seine erheblichen entzündungshemmenden und Antioxidationseigenschaften. Daher wird Ahornsirup beispielsweise auch bei Diabetes und Krebs empfohlen.

Unsere Empfehlung: Haben Ihre Kinder es gerne süß? Dann darf Ahornsirup in Ihrem Küchenschrank nicht fehlen. Dieser nämlich ist unter anderem an der richtigen Knochen- und Knorpelentwicklung beteiligt, was in der Wachstumsphase sehr wichtig ist. Allerdings gilt auch: Alles in Maßen!

Ahornsirup in der Küche

Eingangs hatten wir Liwanzen und andere Leckereien mit Ahornsirup erwähnt. In der Küche sollte man mit ihm natürlich den raffinierten Zucker ersetzen, der nicht gerade am gesündesten ist. Sie können Ahornsirup auch für süße Teige benutzen. Der Geschmack ist absolut der gleiche, vielleicht sogar besser, bestimmt aber ernähren Sie sich so gesünder. Der eine oder andere mag durch den etwas höheren Anschaffungspreis dieses natürlichen Süßstoffes abgeschreckt werden, doch beim Thema Gesundheit sollte man nicht an der falschen Stelle sparen. Greifen Sie also wenigstens hin und wieder zu Ahornsirup.

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*