Adzukibohnen: gesund, schmackhaft und leicht verdaulich

Adzukibohnen
Adzukibohnen

Adzukibohnen (manchmal auch Azuki geschrieben) sind kleine, rund einen halben Zentimeter große Samen aus einer einjährigen Pflanze der Vigna angularis. In den meisten Fällen sind sie rot, doch existieren auch andere Farbvarianten. Adzukibohnen wurden in Mittel- und Ostasien domestiziert, und ebenso wie beispielsweise die Mungbohnen, die von der verwandten Pflanze Vigna aurea stammen und ähnlich schmecken, tauchten sie nach und nach auch in Europa auf. Sie schmecken nämlich sehr gut und haben außerdem einen positiven Einfluss auf die Gesundheit.

Was Sie interessieren könnte: Erstmals gezüchtet wurde die Adzukibohne wohl im Gebiet des Himalaya. Von dort breitetet sie sich dann zunächst nach China und Korea und schließlich bis auf die japanischen Inseln aus, wo sie dann zu einem wichtigen Nahrungsbestandteil wurden. Heute wird sie auch im Rest der Welt immer bekannter.

Adzukibohnen und ihre Wirkungen auf die Gesundheit

Dieser Hülsenfrucht werden interessante Heilwirkungen zugeschrieben. Und wenn wir uns die Inhaltsstoffe einmal anschauen, stellen wir fest, dass dies auch durchaus seine Berechtigung hat. Adzukibohnen nämlich sind eine reiche Quelle an Vitamin B, Eiweiß, Ballaststoffen, Kohlehydraten und vielen anderen Mineralstoffen. Zudem sind sie leicht verdaulich, und dank des relativ niedrigen Energiewerts werden sie auch für die verschiedensten Diäten empfohlen. Ihr größter Pluspunkt aber ist die wohltuende Wirkung auf die Nieren. Nicht zuletzt aus diesem Grund bilden sie einen wichtigen Bestandteil der chinesischen Volksmedizin.

Adzukibohnen senken außerdem den schädlichen LDL-Cholesterinspiegel, sodass ihre Konsumierung die Entstehung von Herzkrankheiten wirksam vorzubeugen hilft. Zu empfehlen sind sie auch solchen Personen, die an erhöhter Müdigkeit leiden. Zudem schützen sie angeblich auch präventiv vor Krebs. Dank des hohen Pflanzeneiweißgehalts sind Adzukibohnen auch bei Vegetarianern und Veganern beliebt.

Warme Zubereitung und das Keimen der Adzukibohnen

Adzukibohnen werden als Beilage von Hauptgerichten verwendet, doch eignen sie sich ganz ausgezeichnet auch für Saucen, zur Zubereitung von Suppen oder Brotaufstrichen. Vor der Verarbeitung lässt man sie die Nacht über in Wasser einweichen, danach werden sie in einem Sieb gründlich gewaschen. Nun werden sie 30 bis 60 Minuten lang gekocht, bis sie weich und damit gut verdaulich sind. Falls Sie sie noch zusätzlich salzen wollen, warten Sie damit bis zum Ende der Zubereitung, da die Bohnen ansonsten nicht weich werden.

Rezept: Man kann Adzukibohnen nicht nur warm zubereiten, sondern auch keimen lassen, denn Keimlinge sind bekanntlich ja allgemein sehr gesund. Die Samen gründlich waschen und dann in einem Topf mit lauwarmem Wasser begießen und so 10 Stunden einweichen lassen. Danach die Bohnen wieder spülen und anschließend an einem dunklen Ort keimen lassen. Es ist aber unbedingt erforderlich, sie regelmäßig (zwei- bis dreimal täglich) zu spülen, und dies 4 bis 6 Tage lang. Die Keimlinge können ab einer Länge von rund 3 cm konsumiert werden.

Bunter Salat aus Adzukibohnen:  Zuerst die Samen wärmebehandeln (siehe oben), danach das Wasser abgießen und die Bohnen abkühlen lassen. In der Zwischenzeit geben Sie eine geschälte Paprika und eine Zwiebel, vier Selleriescheiben, Oliven und ca. 125 g Schafskäse in eine Schüssel. Anschließend werden die Adzukibohnen untergehoben. Zum Abschmecken können Sie Salz, Pfeffer, Tabasco und Dressings benutzen.

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