Acerola: Die gesundheitsfördernde Barbados-Kirsche

Lateinischer Name: Malpighia glabra

Acerola

Vorkommen: Acerola ist ein anderer Name für die Familie der Malpighiengewächse, zu der rund 40 Pflanzenarten gehören. An dieser Stelle aber soll uns nur die Barbados-Kirsche interessieren. Diese wuchs ursprünglich in Mittel- und Südamerika, außerdem auch in der Karibik, einschließlich der Insel Barbados (von daher auch der Name Barbados-Kirsche für die Frucht). Mittlerweile wird sie auch in anderen Regionen der Welt gezüchtet, vor allem dort, wo ein warmes Klima vorherrscht.

Beschreibung und Wirkstoffe: Die Acerola ist ein Strauch bzw. ein Baum, der eine Wuchshöhe von bis zu 6 Metern erreichen kann. Die Blätter haben Blattstiele und sind eiförmig-elliptisch oder auch länglich und lanzettlich. Die Blüten sind rosa oder rot. Die Früchte – rote kugelige Steinfrüchte – erinnern an unsere Kirschen. Eben sie sind es, die große Mengen an Wirkstoffen enthalten, vor allem Vitamin C. Wir finden darin jedoch auch noch andere Vitamine (A, B und E), Mineralstoffe (vor allem Kalium) und Flavonoide.

Nützliche Bestandteile: Verwendet wird die Frucht.

Acerola als phantastische Vitamin-C-Quelle

Die Früchte der Acerola werden häufig auch als Acerola bezeichnet. Um die Sache nicht unnötig zu komplizieren, werden wir uns also an diese Terminologie halten. Jedenfalls enthalten sie ein Vielfaches der Vitamin-C-Menge, die in den bei uns erhältlichen Zitrusfrüchten, wie beispielsweise in Apfelsinen, enthalten ist. Kein Wunder, dass sie wirklich positiv auf den Metabolismus des Organismus einwirken und auch die Immunkräfte stärken. Der Verzehr von Acerola empfiehlt sich auch bei verschiedenen, häufig auftretenden Beschwerden, wie etwa bei Erkältungen oder Husten.

Positive Wirkungen dieser Früchte sind auch auf den Verdauungsapparat, beispielsweise bei Durchfall, zu beobachten. Darüber hinaus zeitigt Acerola interessante toxische Wirkungen, sodass sie auch sehr effizient freie Radikale bekämpft. Nicht vergessen wollen wir auch die Wirkungen für Sportler, was ihrem positiven Einfluss auf die Muskelmasse, auf Müdigkeit und Energiemangel zu verdanken ist. Nachgesagt werden ihr auch positive Wirkungen auf Herzerkrankungen und den Blutkreislauf, ja sogar im Zusammenhang mit der Prävention von Krebserkrankungen wird die Acerola genannt.

Ist die Acerola auch in der Tschechischen Republik erhältlich?

Hierzulande bekommt man die Acerola vor allem in Form eines Pulvers mit einem leicht sauren Geschmack. Dieses Pulver mischt man den verschiedensten Getränken, wie Fruchttees oder Säften, eventuell auch Smoothies, bei. Als eine weitere Variante bietet sich natürlich auch eine Kombination mit Joghurts oder Eis an. Jedenfalls kann man die Acerola auch noch in anderen Formen kaufen, beispielsweise in Säften oder Teemischungen, die aufgrund dessen sehr gesund sind.

Kann man Acerola auch hierzulande züchten?

In der Tschechischen Republik sind die Samen der Acerola käuflich erhältlich. Diese Samen müssen einen oder zwei Tage lang in Wasser aufgeweicht und anschließend in einem Substrat ca. 1 cm tief in die Erde gegeben werden.  Die Keimzeit beträgt einen bis anderthalb Monate. Das Problem besteht darin, dass sie aufgrund ihrer oben erwähnten Herkunftsregion wirklich warmes Wetter bevorzugt. Der Winter tut ihr nicht gut. Anderseits ist es wegen Ihrer Wuchshöhe problematisch, sie im Haus oder in der Wohnung zu züchten. So mancher Heimzüchter aber muss die Erfahrung machen, dass sie unter diesen Bedingungen keine Früchte ansetzt. In der Tat also fühlt sich die Acerola in unseren Breiten nicht hundertprozentig wohl.

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