Acai-Beeren: Ein Obst, das mit freien Radikalen zum Angriff bläst

Acai-Beeren

Von der Existenz der Acai-Beere werden Sie wahrscheinlich schon gehört haben. Inzwischen sind diese Beeren buchstäblich in aller Munde, lassen sich aus ihnen doch (nicht nur) richtig gesunde Getränke zubereiten. Acai-Beeren sind die Früchte der tropischen Açaí-Palme (Euterpe oleracea), die ihren Namen in ihrer ursprünglichen Heimat Brasilien erhielt. Dieser Baum erreicht eine Wuchshöhe von bis zu 20 Metern, häufig ist er jedoch deutlich kleiner. Das aber ändert nichts daran, dass Sie seine Früchte unbedingt in Ihren Speisezettel aufnehmen sollten.

Acai-Beeren als ausgezeichnete Antioxidantien

Diese Früchte werden auch häufig als Acai-Berrys bezeichnet. Interessanter als dies aber ist ihr Gehalt an Wirkstoffen. Wir finden in ihnen nämlich Ballaststoffe, ungesättigte Omega-3, -6 und 9-Fettsäuren, große Mengen an Vitaminen, und zwar Vitamin C und Vertreter der Gruppe B, des Weiteren Beta-Carotin (Provitamin A), Flavonoide und Mineralstoffe wie Kalium, Kalzium, Magnesium und Zink. Diese und einige weitere Stoffe sind ausgezeichnete Antioxidantien, sodass Sie durch den Verzehr von Acai-Beeren wirksam mit den freien Radikalen kämpfen können, wodurch Sie den Alterungsprozess verlangsamen dürften. Damit kann dieses Obst also auf jeden Fall schon einmal punkten.

Acai-Beeren werden jedoch noch viele andere positive Wirkungen auf die Gesundheit nachgesagt, obwohl die Forschung die eine oder andere bislang noch nicht so ganz bestätigen konnte. Auf jeden Fall werden Produkte aus Acai-Beeren häufig bei Schlankheitskuren und bei der Entgiftung des Organismus empfohlen, doch sollen sie auch positiv auf die Immunität und die Senkung des schädlichen LDL-Cholesterinspiegels wirken. Zudem wird ihnen ein positiver Einfluss auf die Verdauung und den Blutkreislauf zugeschrieben, und sogar als Präventivmittel gegen Krebserkrankungen sollen sie taugen.

Hinweis: Acai-Beeren enthalten eine relativ große Menge an Kohlenhydraten. Und mit deren Konsumation sollte man es nicht übertreiben, obwohl sich hierbei sicherlich nicht um den ungesündesten Zucker der Welt handelt.

Acai-Beeren im frischen Zustand sind nicht erhältlich. In welcher Form sollte man sie sich also besorgen?

Acai-Beeren erinnern vom Aussehen her an Heidelbeeren, doch bestehen sie größtenteils aus dem Kern. Das aber muss uns nicht weiter stören, denn frisch erhält man sie hierzulande eh nicht. Wir haben es hier nämlich mit einem Obst zu tun, dass sehr transportempfindlich ist. In der Regel sind die Beeren daher in Form von Pulver, Saft oder getrocknet, gegebenenfalls als Kapseln oder sogar als Püree erhältlich. Und wie machen sich Acai-Beeren in der Küche? Nun, man kann sie nicht nur als Saft im Geschäft kaufen, sondern mit ihnen auch selbst Getränke mixen, denn diese Beeren können auch als perfekte Zutaten für die verschiedensten Smoothies dienen. Und auch bei der Zubereitung so mancher Süßspeise kann man getrost auf diese Beeren zurückgreifen.

Rezept für einen Smoothie mit Acai-Beeren: Obst – also eine Banane, Waldfrüchte, Apfelsaft und Acai-Beeren – in Pulverform in einen Mixer geben. Alle Zutaten vermixen – und fertig ist der Acai-Smoothie. Das Getränk kann alleine für sich getrunken werden, doch kann man auch Müsli oder frisch geschältes Obst (z.B. Kiwi) dazugeben.

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